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Fraternitatis tuae

Fraternitatis tuae war ein päpstliche Bulle, ausgestellt in 1228 durch Papst Gregor IX, in dem das Wunder der Gastgeber im Alatric anerkannt, aber auch zur Bestrafung derer aufgerufen, die das Wunder angestiftet hatten.

Legende

Alatri, 1228

Eine junge Frau nahm eine Hostie mit nach Hause, um daraus einen Liebestrank zu machen, mit dem sie ihre Geliebte verführen konnte. Aus Schuldgefühlen versteckte sie jedoch den Gastgeber. Nach ein paar Tagen wollte sie die Hostie wieder herausnehmen, aber als sie es tat, war die Hostie fleischfarben. Sie beschloss dann, zum örtlichen Priester zu gehen, der sofort Papst Gregor IX. informierte. Obwohl er das Wunder anerkannte, ordnete er an, die Frau zur Buße für ihre Sünden zu zwingen (=Versuch, die Hostie für profane Dinge zu entweihen) und denjenigen, der die Frau zu dieser Tat angestiftet hatte, hart zu bestrafen.

Bedeutung und Folgen

In der katholischen Liturgie wird die Hostie als „Leib Christi“ bezeichnet (Joh 6,48-51). Die Inkarnation des Wirtes wurde durch diese Legende bestätigt, obwohl es nur eine Verfärbung des Wirtes gibt.

In Alatri wird jedes Jahr am ersten Sonntag nach dem Wunder mit der Hostie gedacht Ostern und am ersten Sonntag danach Pfingsten

Besonderheiten

Solche auf den Wirt zentrierten Wunder hätten sich auch in ereignet

Externe Links