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Fred Nolf (ca. 1945 - Sint-Niklaas13. März2013) war mal Stadtschreiber von Hoboken (damals noch eine eigenständige Gemeinde) und nach dem Fusion vom 1. Oktober 1983 würde er zum Stadtsekretär aufsteigen Antwerpen.[1]
Nolf begann seine Karriere in den 1960er Jahren als Lehrer. Nach zehnjähriger Ausbildung wurde er Beamter in Hoboken, wo er 1975 Stadtschreiber wurde. Nach der Fusion mit Antwerpen wurde Nolf Bezirksleiter für Hoboken, dann stellvertretender Stadtsekretär der Stadt Antwerpen und 1990 schließlich Stadtsekretär von Antwerpen.[2]
1997 wurde Nolf gewählt Regierungschef des Jahres, nachdem er die Antwerpener Verwaltung reorganisiert hatte.[3]
Nolf trat 2003 nach seiner Ernennung in die Visa-Affäre. Er wurde in der Presse und im Stadtrat heftig kritisiert[4] Die meisten Vorwürfe, einschließlich Fälschung und Kreditkartenmissbrauch wurden letztlich nicht abgeklärt und Nolf dafür freigesprochen. Nolf wurde zu fünf Monaten und einer Geldstrafe verurteilt, beides mit Aufschub, weil er mit Geld von einer städtischen Privatperson eingekauft hatte gemeinnützige Organisation. Nolf nannte die gesamte Visa-Affäre eine politische Einigung, um den Rücktritt des damaligen Bürgermeisters zu erreichen Leona Detiege.[5][6][7]
Nach seinem Rücktritt wechselte Nolf zu Sint-Niklaas weil er mit der Stadt Antwerpen nichts mehr zu tun haben wollte. Dort starb er nach langer Krankheit.[8]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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