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Frits Klinkenberg
Frits Klinkenberg
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Allgemeine Information
Vollständiger NameFrederik Daniel Gijsbert Klinkenberg
GeborenApeldoorn, 16. Januar1901
VerstorbenHeerlen, 9. April1977
PartyNS B
Politische Funktionen
1941 - 1944Bürgermeister von Putten
1944 - 1945Bürgermeister von Borculo
Portal  Portalsymbol  Politik
Die Niederlande

Frederik Daniel Gijsbert (Frits) Klinkenberglink (Apeldoorn, 16. Januar1901 - Heerlen, 9. April1977) war ein Niederländisch Mitarbeiter in der Zweiter Weltkrieg. Er war im Auftrag der NS BBürgermeister von Putten und Bürgermeister von Borculo. In Putten war er persönlich für die Festnahme zahlreicher Personen verantwortlich Widerstandsleute und (jüdische) Menschen im Versteck.

Lebenszyklus

In den 1930er Jahren verdiente Klinkenberg seinen Lebensunterhalt als Versicherungsvertreter, hatte aber Mühe, sich über Wasser zu halten. Im Wassenaar er trat 1934 in die NS B, nur um kurz darauf seine Mitgliedschaft zu kündigen. Zurück in Apeldoorn meldete er sich noch im November 1940 an. Außerdem wurde er 1942 Mitglied der Germanische SS. Er und einige Kameraden überquerten die Synagoge von Apeldoorn in Brand geraten. Klinkenberg strebte an, Bürgermeister zu werden, Bewerbungen sind jedoch möglich Rheden und Groesbeek kam zu nichts. In dem Gelderland Dorf Brunnen er war erfolgreicher. Am 20. November 1941 wurde er zum Bürgermeister ernannt.

Klinkenberg war ein NSB-Mitglied fanatischer Art. Er trug die schwarze NSB-Uniform und brachte das NSB-Magazin mit Volk und Vaterland zum Ehemann. Er jagte aktiv nach Verdächtigen: in den ersten Jahren vor allem Angehörige des aufkommenden Widerstands, in den späteren Kriegsjahren vor allem jüdische Untergetauchte ihn zu fürchten. Im März 1942 hatte Klinkenberg mit der Verhaftung von arrest Pieter Vijge und Johnny de Droog und ein großer Teil der Widerstandsgruppe, die sie führten. De Droog ging hinüber zum Deutsche Seide und wuchs zu einem der berüchtigtsten Niederländer Nederlands V-Männer. Fig und eine Reihe von Mitarbeitern wurden hingerichtet.

Klinkenberg hatte einen festen Kreis von Leuten, auf die er zählen konnte: den Leutnant Aris de Man (Marechaussee aus Nunspeet), Schaden Lanting (Marechaussee aus Putten), Gemeindevorsteher Jille Haitsma, der SS-Mann Dirk Zehnpfennig und Hauptwache J. Janssen. Ab März 1943 kam der Polizist Gerrit Stap, die zuvor viele Juden in der hintere Ecke festgehalten hatte. Im Januar 1944 wurde Stap Opfer eines gescheiterten Liquidationsversuchs.

Klinkenberg hatte die Erlaubnis des Sicherheitsdienstes, Gelderland Juden zu jagen. Er war hauptsächlich in den Gemeinden Putten tätig, Ermelo und Ede und machte viele Opfer. Einen großen Fang machte er beispielsweise am 22. März 1943 mit der Verhaftung der sechsköpfigen jüdischen Familie Staal und Hugo Hirch, einem Besuchsfreund. Sie versteckten sich in einem Ferienhaus in der Nähe von Ermelo. Nach einem bei Hirsch gefundenen Foto wurden drei weitere Juden festgenommen. Klinkenberg hatte die Angewohnheit, nach einer Hausdurchsuchung später wiederzukommen. Für die Jüdin Ruchla Roet-Frenkiel mit ihrer dreijährigen Tochter Greta am 23. März 1943 tödlich. Sie versteckte sich auf einem Bauernhof in Putten. Bei der ersten Razzia gelang ihr die Flucht, wurde aber bei der späteren Rückkehr des Bürgermeisters von Putten festgenommen.

Als Bürgermeister war Klinkenberg in seinen Kreisen nicht unumstritten. Von Jacob Eduard Feenstra, Chef der Polizei Gelderland, wurde Stap angewiesen, Klinkenberg im Auge zu behalten. Feenstra verdächtigte ihn, sein Amt missbraucht zu haben. Im April 1943 wurde Klinkenberg unehrenhaft aus der germanischen SS entlassen. Er lehnte den Treueeid ab Hitler passieren, möglicherweise aus Angst vor dem Ostfront zu versenden. Sein Fehlverhalten wurde auch innerhalb der NSB diskutiert. Im September 1944 musste er sich vor dem Ankläger des Hohen Disziplinarrats der NSB verantworten. Als ein Resultat aus Verrückter Dienstag das war nicht mehr so.

Klinkenberg selbst erhob sich am Mad Tuesday. Er war daher während der berüchtigten in Putten nicht anwesend Überfall am 1. Oktober 1944 wurden fast 600 Männer in die deutschen Konzentrationslager deportiert.[1] Kaum jemand kehrte zurück. Am 24. Oktober 1944 wurde er zum Bürgermeister von ernannt Borculo. In den letzten sechs Monaten des Krieges zeigte er sich sehr patriotisch. Er war ständig im Streit mit dem Sicherheitsdienst und schaffte es, mehrere Überfälle zu verhindern.

Nach dem Krieg war Klinkenberg Sondergericht zu lebenslanger Haft verurteilt. Im Berufungsverfahren wurde die Strafe in 20 Jahre umgewandelt. Nach seiner Freilassung lebte Klinkenberg in Belgien.

Persönlich

Klinkenberg war viermal verheiratet, zweimal mit derselben Frau. Er hatte eine Tochter mit ihr.