WikiDer > Gelber Fleck
Retina (Retina), Regenbogenschale (Iris), Hornhaut (Hornhaut), gelber Fleck (Makula lutea), Sehnerv, Linse, Schüler
Das gelber Fleck oder Makula lutea ist ein Bereich auf der Rückseite des Retina wo weitgehend Kegel in der lichtempfindlichen Schicht. Zapfen sind die Sinneszellen, mit denen Farben wahrgenommen werden können (es gibt auch Stöcke, aber sie nehmen keine Farben wahr, sie unterscheiden dunkel von hell).
Mit dem gelben Fleck nimmt man den zentralen Teil des Gesichtsfeldes wahr, den Teil, auf den man fokussiert.
Der gelbe Fleck - als Brennpunkt der Augenlinse - ist der Bereich, mit dem man kleinste Details beobachten kann. Die Sehschärfe ist mittendrin am größten – die Fovea centralis: Der Punkt fast direkt hinter der Augenlinse - eine Fläche von nur einem Quadratmillimeter Fläche. Allerdings funktionieren die Zapfen nur, wenn es nicht zu dunkel ist.
Insbesondere tagsüber ist der gelbe Fleck bei ausreichend hoher Helligkeit der Bereich von größter Bedeutung für die Wahrnehmung feiner Details. Nachts - bei geringerer Lichtintensität - können nur die Stäbchen Licht wahrnehmen. In diesem Moment ist also kein klares Sehen möglich: Wird der Blick genau auf ein Objekt gerichtet, erreichen die Lichtstrahlen den gelben Fleck der Netzhaut. Da keine Stäbchen drin sind, sieht man nur verschwommen. Wenn der Blick leicht vom Objekt entfernt ist, fallen die Lichtstrahlen direkt neben den gelben Fleck. Hier gibt es Balken, damit es möglich ist, mehr Details zu sehen. Wenn Sie einen schwachen Stern nachts optimal beobachten möchten, schauen Sie am besten direkt daneben.
Makulapigmente
Die Makula enthält vor allem Makulapigmente Xanthophylle. Diese Pigmente verleihen der Makula eine dunkelgelbe Farbe, daher der Name Gelber Fleck. Sie befinden sich hauptsächlich in den Axonen der Zapfenrezeptoren, in der Henle-Schicht in der Foveola. Es gibt zwei Makulapigmente: lutein und Zeaxanthin, die bei der Carotinoid-Gruppe gehören.
Funktion der Makulapigmente
Die Makulapigmente haben eine absorbierende Eigenschaft zum Schutz der Haut Pigmentepithel der Netzhaut. Sie absorbieren die Farbe Blau und verhindern so, dass zu viel blaues und ultraviolettes Licht zu den lichtempfindlichen Photorezeptoren in der Nervenfaserschicht gelangt. Das Makulapigment fängt blaues Licht mit einer Wellenlänge von 400-530 nm (kurzwellig) ein, das ist mehr chromatische Abweichung (Lichtstreuung). Da dieses blaue Licht von den Makulapigmenten eingefangen wird, erreicht weniger dieser Lichtstreuung die Netzhaut. Das visuelle System ist nämlich empfindlicher für hohe und mittlere Wellen mit möglichst geringer chromatischer Aberration in den kurzen Wellenlängen. Biene Makuladegeneration dieses Pigment fehlt, wodurch diese Patienten auch stärker unter Streulicht leiden und Lichtscheu haben.
Zudem kann das Pigment durch seine antioxidativen Eigenschaften Schadstoffe unschädlich machen.