WikiDer > Geuzenturm
Das Geuzentoren ist eine Struktur auf der Musikberg In der Mitte des Musik Wald in dem Ostflämisch Stadt Ronse im Belgien. M. Scribe soll dort 1864 den Turm gebaut haben. Ein wirklicher Grund dafür wurde nicht gefunden, aber während der Bauzeit war das Gebiet nicht so stark begrünt. Vom Turm hat man einen sehr schönen Blick über die Flämische Ardennen.
Der Bereich um den Turm existierte bis zum Erster Weltkrieg hauptsächlich aus Heide und Grünland. Es Agentur für Natur und Wald ließ im Herbst 2014 die Bäume rund um den Geuzentoren fällen und dann die Bodenschicht abkratzen. Dies ist Teil der historischen Landschaftsrestaurierung auf dem Muziekberg, die der seltenen Fauna und Flora wieder freien Lauf lässt. Auf diese Weise können die Geuzentoren auch wieder die ursprüngliche Aussicht wie in der Bauzeit bieten und besser sichtbar sein.
Historischer Wert
Mit diesem Turm ist eine wichtige historische Geschichte verbunden: Einige Jahre nach seinem Bau kamen regelmäßig Künstler hierher, um die Natur zu genießen. Ein Grund dafür war unter anderem die intellektuelle und künstlerische PatronCecilia Ameye van het Nitterveld (1879-1953), Dichter auch Pol de Mont und Omer Wattez bestieg den Turm im Frühjahr 1888. De Mont rief Wattez dann zu: "Aber das sind die flämischen Ardennen!". Seitdem heißt diese Region immer noch Flämische Ardennen. Die Konstruktion ist typisch für die Romantik, eine Kunstbewegung aus dem neunzehntes Jahrhundert die das Mysteriöse in der Natur als Reaktion auf die Rationalismus des Achtzehntes Jahrhundert.
Das Gebäude
Der Turm ist gebaut aus Eisenstein. Diese Art von Stein wurde früher aus den vielen Sandgruben in der Umgebung gewonnen. Oben ist der Turm mit a . abgegrenzt mit Zinnen versehen Gehege. Im Inneren befindet sich ein Wendeltreppe die über zwei Zwischengeschosse zum Dachgeschoss führt.
Im September 2013 war der Turm Teil der Kulisse bei den Dreharbeiten zum BBC-Serie Die weiße Königin. Er ist in der ersten Folge zu sehen, in der die Bühnenbildner zwei Anhängsel hinzugefügt haben.
Etwas weiter vom Turm entfernt befindet sich auch ein alter gallo-römischer Grabhügel (Tumulus). Der Turm war lange Zeit in privater Hand, bis die Flämische Regierung hat sich mit diesen Sehenswürdigkeiten das Waldstück aufkaufen können. Nach dem Kauf kam ein Fußweg hinzu, der auch an einem alten Waldbad vorbeiführt. Die beiden Gucklöcher über der Eingangstür beleuchten die hölzerne Wendeltreppe, die auf die zinnenbewehrte Terrasse führt. Lange Zeit drohte das Bauwerk einzustürzen.
Externer Link
- Geuzentoren in Ronse werden wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein auf ArcheoNet.be
- Landschaftszeitung, Band 17, Nr. 1, April 2014 auf rlva.be
Bilder

Infotafel Omer Wattez

Geuzentoren

Eingang Geuzentoren

Eisenstein

Der nahegelegene Grabhügel
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