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Godebald (starb in Utrecht, 12. November1127) war mal Bischof von Utrecht von 1114 bis um 1127.
Über Godebalds Abstammung ist nichts bekannt. Er war Prost von dem Kapitel des Janskerk und war eng an der Verwaltung der Bischöfe beteiligt conrad und Burchard bevor er 1114 nach langer Vakanz selbst zum Bischof ernannt wurde.
Als er sein Amt antrat, musste er zunächst Ordnung im Zeeland-Teil der Diözese schaffen, der zum Grafschaft Flandern gehörte. Der "häretische" Prediger Tanchelm versucht, das Gebiet auf die übertragen zu bekommen Diözese Terwaan, die von einem verwandten Geist geführt wurde. Tanchelm starb in 1115, aber sein Einfluss blieb bestehen. Godebald gegründet 1123 Ein weiterer NorbertinKloster im Middelburg, die befohlen wurde, die Ketzerei von Tanchelm zu bekämpfen.
Godebald war ein reformistischer Mann. Dies zeigt sich daran, dass er an der Gründung der Abtei Saint Laurent in . beteiligt war Oostbroek Biene De Bilt, das als erstes Kloster der Diözese dem Reformkloster beitrat Cluny. Außerdem war Godebald in der Investiturkampf geneigte Seite des Papst wählen. Bei einem Besuch von Kaiser Heinrich V nach Utrecht in 1122 das Gefolge des Kaisers kollidierte mit dem Ministeriale des Bischofs, woraufhin Godebald inhaftiert wurde.[1] Er wurde bald freigelassen, musste aber erhebliche Zugeständnisse machen. Zum Beispiel musste er den Bürgern von Utrecht eine Reihe wichtiger Rechte einräumen, die die Grundlage für die Stadt Utrecht bildeten Stadtrecht: Sie durften die Stadt mit einem Erdwall schützen und erhielten finanzielle Vergünstigungen auf Kosten des Bischofs.
Bei der Wormser Konkordat im selben Jahr scheint Godebald an der Seite des Kaisers gestanden zu haben, aber in 1123 es gab einen weiteren Zusammenstoß zwischen den beiden Prinzen. Es stimmt, dass sie sich schnell versöhnten, aber Heinrich V. starb in 1125 in Utrecht, woraufhin sein Gegner, Lothar III, bestieg den Thron. Nach dem Abprall war Godebald auch mit ihm uneins. Lothair unterstützte seine Schwiegereltern, die Grafen von Holland, und gab ihnen die Grafenrechte von Friesland, die Heinrich IV noch an den Bischof von Utrecht übergeben.
Während der Reichstag in Utrecht in 1126 Godebald zog auch den Kürzeren in einem Streit um die Rechte an neu gewonnenen Mooren rund um Utrecht. Godebald hatte eine aktive Rolle bei der Rekultivierung dieser Gebiete gespielt. Er auch, um den Wasserstand im krummer Rhein zu stabilisieren, ein Damm bei Nachbarschaft in der Nähe von Duurstede festgemacht, und um die Navigation zu erleichtern, hatte er die Vaartsche Rijn graben lassen.[2]
Nach diesem Rückschlag zog sich Godebald in die Kloster Oostbroek, wo er in 1127 starb und wurde begraben.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Vorgänger: Burchard | 1114-1127 | Nachfolger: Andries van Cuijk |