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Goldhofer
Goldhofer AG
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Hauptsitz in Memmingen
Einrichtung1705
Gründer(n)Familie Goldhofer
HauptquartierMemmingenFlagge von Deutschland
Angestellte614 (2008)
ProdukteFahrzeuge für außergewöhnlicher Transport, LKW zurückschieben
SektorIndustrie
Einnahmen/Jahr200 Millionen Euro (2008)
Webseite(das) www.goldhofer.de
Portal  Portalsymbol  Wirtschaft

Goldhofer ist ein Deutsche Fahrzeughersteller für außergewöhnlicher Transport. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Memmingen im deutschen staat Bayern. Goldhofer entwickelt und baut Tieflader, Semi-Tieflader, ausziehbare Auflieger, SPMTs, LKW zurückschieben und Spezialfahrzeuge für superschwere Lasten.

Ursprung

Die erste Erwähnung der Schmiede der Familie Goldhofer in Änderungen stammt aus dem Jahr 1705. 1946 begann Alois Goldhofer (1922-1981) mit dem Bau von luftgefederten landwirtschaftlichen Anhängern. Dazu gründete er die „Allgäuer Fahrzeugwerke Alois Goldhofer KG“. In Zusammenarbeit mit dem Reifenhersteller Metzeler, die spezielle 15"-Reifen entwickelt hat, fertigt Goldhofer 1952 den ersten Semi-Tieflader, der mittels Rampen über die Hinterachse beladen werden kann. Diese Entwicklung erweitert den Kundenkreis vor allem von Landwirten über Transporter und Bauunternehmen. Entwicklung eines Tiefladers , dessen Hinterachse zum Beladen des Fahrzeugs herausgenommen werden kann. 1959 entstand in Memmingen ein neues Werk auf dem Gelände des heutigen Werksstandortes.

Entwicklungen

In den 1960er Jahren werden immer mehr Fahrzeuge entwickelt, meist auf Kundenwunsch. So wird die Basis für die modularen Transporter gelegt, zunächst mit mechanischer Achssteuerung, später mit elektronischer Achssteuerung. 1971 wurde der erste ausziehbare Sattelauflieger gebaut. 1979 wird mit einer Goldhofer-Plattformkombination aus 48 Achslinien mit insgesamt 384 Rädern eine Last von 1200 Tonnen transportiert. Für den Transport des insgesamt 1.500 Tonnen schweren Transportgespanns waren fünf ziehende und zwei schiebende Lkw erforderlich. Diese Transportkombination wurde 1982 zum patentierten „Schlepprahmen“ weiterentwickelt, mit dem die Last besser positioniert werden kann.

1983 wird mit dem Bau von Geräten für extreme Bedingungen (extremes Wetter, schlechte Straßen) begonnen.

1989 entwickelt Goldhofer das erste moderne SPMT mit hydraulisch Antrieb, Lenkung und Achsausgleich. 1994 kommt die elektronische Multisteuerung hinzu.

LKW zurückschieben

Pushback-Truck am Flughafen Zürich

1987 beginnt Goldhofer mit der Entwicklung von Pushback-Trucks ohne Balken. Die Flugzeuge werden nicht mehr mittels einer Stange gezogen oder geschoben, sondern durch Klemmen und Anheben des Vorderrades des Flugzeugs. Das macht das Flugzeug deutlich wendiger. Ein weiterer Vorteil ist, dass kein zusätzlicher Ballast benötigt wird, um den notwendigen Achsdruck zu erhalten, um die großen Massen bewegen zu können. Nach zweijähriger Entwicklungszeit ist der erste Prototyp Swissair geprüft. Dieser erste Prototyp ist mit einem V10 . ausgestattetDieselmotor 280 PS, wiegt 12 Tonnen und kann Flugzeuge bis zu 180 Tonnen antreiben. Nach einjähriger Erprobung wird der Prototyp für Flugzeuge bis 240 Tonnen freigegeben und an Swissair übergeben. Im Jahr 2005 wurde dieses Prototypenfahrzeug nach mehr als 30000 Betriebsstunden am Flughafen Zürich, noch im Dienst.

1991 baut Goldhofer einen neuen Pushback-Truck für die immer größer werdenden Flugzeuge. Dieser Pushback-Truck ist mit zwei Dieselmotoren mit je 420 PS (insgesamt 840 PS) ausgestattet, die auch den 400-Tonner antreiben können. Boeing 747 abgeschleppt werden kann.

Für die Neuen Airbus A380 (max. 600 Tonnen) wird 2004 ein neuer Pushback-Lkw entwickelt. Dieser AST 1-X hat drei Achsen und zwei V8-Dieselmotoren mit je 600 PS (insgesamt 1200 PS). Das Fahrzeug ist 11,25 m lang und 4,5 m breit und wird auf allen drei Achsen gelenkt. Mit einem 300 Tonnen schweren Flugzeug in der Klemme erreicht die AST 1-X eine Geschwindigkeit von 30 km/h.