WikiDer > Kreis Bitche
Es Kreis Bitche (Deutsche bitsch) war einer der Oberrheinische Kreits gehörenden Landkreis innerhalb der Heiliges Römisches Reich, jetzt auf Französisch Lothringen.
Am 13. Mai 1297 schloss Graf Eberhard I. von Zweibrücken einen Tauschvertrag mit der Herzogtum Lothringen. Eberhard stand Sarreguemines (Saargemünd), Lindre (Lemberg) und Marimont (Mörsberg) nach Lothringen im Austausch für Hündin. Lothringen behielt die Hoheit über Bitche, Eberhard gründete damit die Grafschaft Zweibrücken-Bitsch, während sein Bruder Walram I. im eigentlichen Zweibrücken regierte. Die Teilung war nicht komplett, denn die Herrlichkeit Stauf am Donnersberg, die Herrlichkeit Bergzabern und die Vormundschaft des Klosters Hornbach blieb gemeinsam. Obwohl Bitche eine Lehnsherrschaft war, wird sie seitdem auch als Grafschaft bezeichnet. Formal war jedoch der Grafentitel mit Zweibrücken verbunden, 1333 folgte eine vollständige Besitzteilung. Das Büro Lemberg fiel dann an Zweibrücken-Bitsch. Auch die Gräber hatten Anteil an der Herrlichkeit Landeck und die Herrlichkeit Lindelbronn.
Die Grafen verfolgten keine feste Politik: einmal erkannten sie die höchste Autorität des Herzogs von Lothringen an und bei anderen Gelegenheiten behaupteten sie Staatsfreiheit.
Nach dem Tod des Grafen Hannemann I. im Jahr 1400 entstand eine Filiale in Ochsenstein. Heinrich I. heiratete 1442 Kunigunde von Ochstenstein, die Erbin des Grafen Volmer. Nach dem Tod ihres Sohnes Heinrich II. im Jahr 1499 wurde die Herrlichkeit Ochsenstein an der Hauptniederlassung Zweibrücken-Bitsch.
Simon VII. heiratete 1404 Elisabeth, die Erbin von Ludwig V. von Lichtenberg, deshalb im Jahr 1480 die Hälfte Herrlichkeit Lichtenberg geerbt mit Ingweiler, Oberbronn und Wert.
Bei der Bauernaufstand von 1525 Graf Reinhard nahm die Hilfe Lothringens in Anspruch.
Nach dem Tod des Grafen Jacob 1570 kam es zu einem Erbstreit. Ein Prätendent war seine Tochter Ludovica Margaretha, die mit Graf Philips V. van . verheiratet war Hanau-Lichtenberg. Die andere Prätendentin war ihre Cousine Amalia, die mit Graf Philipp I. van married verheiratet war Leiningen-Westerburg. Leiningen-Westerburg verkaufte jedoch 1573 seine Ansprüche an das Herzogtum Lothringen. Der Anteil von Zweibrücken-Bitsch an Landeck fiel an Keur-Pfalz und der Anteil an Lindelbronn an Leiningen.
Graf Jacob war überzeugter Katholik gewesen, doch sein Schwiegersohn Philips van Hanau-Lichtenberg führte die Reformation im. Von den Katholiken zur Rettung gerufen, besetzte Lothringen am 1. Juli 1572 das Land als Lehnsherr. Das Ergebnis war ein langer Rechtsstreit. Am 6. Februar 1604 wurde schließlich eine Einigung erzielt: Hannau-Lichtenberg erhielt das Amt Lemberg und Bitsch blieb bei Lothringen.
Am 22. März 1611 gründete der Herzog die Propstei von Bitche. Es wurde dann an Verwandte des Herzogs übergeben: zuerst an den Prinzen von der Pfalz und später an den Prinzen von Vaudemont.
Während der französischen Besetzung Lothringens von 1631 bis 1662 war Bitsch das einzige Stück, das im Besitz des Herzogs verblieb.
Im Juni 1751 gründete der Herzog die Bailliage Bitsche als Verwaltungseinheit.
Bitche kam 1766 mit Lothringen nach Frankreich.
Regenten
| Regierung | Name | geboren | verstorben | Familie |
|---|---|---|---|---|
| 1297-1321 | Everhard ich | 1321 | ||
| 1321-1355 | Simon II | 1355 | Sohn | |
| 1355-1400 | Hannemann I | 24-9-1400 | Sohn | |
| 1400-1418 | Hannemann II | 1418 | Sohn | |
| 1418-1474 | Friedrich II | 1417 | 1474 | Sohn |
| 1474-1499 | Simon VII | 22-07-1499 | Sohn | |
| 1499-1532 | Reinhard | 02-03-1532 | Sohn | |
| 1532-1540 | Simon IX | 28-08-1505 | 28-10-1540 | Sohn |
| 1540-1570 | Jakob | 19-07-1510 | 22-03-1570 | Bruder |