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Groenesteeg
Groenesteeg 70, ein Nationaldenkmal aus dem 18. Jahrhundert

Das Groenesteeg ist eine Gasse in der Niederländisch Stadt Führen. Die Gasse beginnt am Heugraben, überquert u.a. die Middelstegracht, Herengracht, Langestraat und Oranjegracht und endet nach ca. 500 Metern an der Friedhof Groenesteeg. Das louris brücke ist ein Teil der Straße.

Stadterklärung

Karte von Leiden aus Jan Pieterszoon Dou aus dem Jahr 1614. Dou schreibt das Gebiet am östlichen Rand, nördlich und südlich der "de Groen-Gassen" fälschlicherweise der "ersten Erweiterung" zu, da dieses Viertel erst während der zweiten Stadterweiterung entstanden ist

Leiden entstand am Südufer des Rhein, während Schloss Leiden wurde in der Nähe des Zusammenflusses von Alt- und Neurhein errichtet. Bei der ersten Stadterweiterung, der von 1294, wurde die Stadt von der Burg aus in östlicher Richtung vergrößert.[1] Kurz darauf musste die Stadt mit der Einwanderung einer großen Zahl von Flamen aus Ypern und Umgebung, so dass die Stadt bald wieder zu klein wurde. 1346 wurde mit der zweiten Stadterweiterung begonnen, die den Bau von der Hooigracht in östlicher Richtung einschloss.[1] Der Groenesteeg stammt aus dieser Zeit und bildete eigentlich die Zufahrtsstraße zu diesem neuen Stadtteil.[2] Die Straße, von der Hooigracht bis zur Uiterstegracht, führte anfangs direkt in die Wiesen und verdankt ihr ihren Namen. Das letzte Stück bis zum Innenstadtkanal, hieß damals Veststeeg. Die sogenannte Letzte Brücke ist eine Erweiterung davon und bildet den Eingang zum Friedhof.

Bei der Stadterweiterung 1659 wurden Anbauten in östlicher Richtung vorgenommen und der Groenesteeg bis zum Zijlsingel. Die Allee wurde in sechs Abschnitte unterteilt, nacheinander Lange Groenesteeg, Korte Groenesteeg, Groeneveststeeg und die Voorste, Middelste und Achterste Groenesteeg. Ende des 19. Jahrhunderts wurden für diese Teile die Ordnungszahlen Eerste bis Zesde verwendet.

Gebäude

Die Straße ist jetzt hauptsächlich Wohngebiet. Das Gebäude Nummer 70 ist ein Nationaldenkmal,[3] und 23 Gebäude wurden als Stadtdenkmäler ausgewiesen.[4]