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Großglockner
Großglockner
Großglockner
Höhe3798 m²
Koordinaten47° 4′ N, 12° 42′ O
OrtKärnten/Tirol, Österreich
BergeHohe Tauern
Dominanz175 km → Gran Zebra (Ortlergruppe)
Bedeutung2.424 m² BrennerpassOrtler
Erstbegehung28. Juli1800 Martin Klotz, Sepp Klotz und Martin Reicher u.a.
Einfachste RouteGletscherroute
Großglockner (Österreich)
Großglockner
Portal  Portalsymbol  Geowissenschaften

Das Großglockner (Soundclip [ˈɡʀoːsˌɡlɔknɐ] (Info/Erklärung)) ist die höchste mit einer Höhe von 3798 Metern Berg von Österreich, liegt in den Hohe Tauern. Hier ist auch der Pasterze-Gletscher.

Der Berg ist über die Großglockner Hochalpenstraße, die aus Zell am See durch bruck Richtung Heiligenblut läuft.

Geschichte

Im 1799 mehrere Versuche, den Berggipfel zu besteigen, scheiterten. Im 1800 empfohlen Franz Xaver von Salm-Reifferscheid, Bischof von Gurk-Klagenfurt eine neue Expedition zusammen, um den Gipfel zu erobern. Diese Expedition bestand aus 62 Personen: 15 Herren/Forscher, 16 Bauern/Führer, 5 Zimmerleute und 26 Träger und Diener, darunter eine Frau.Für diese Expedition eine erste Version des of Salmhütte gebaut, auf einer Höhe von 2750 Metern. Die Bauern hielten sich in einem einfacheren Gebäude in Hörweite auf. Ebenfalls höher am Berg, auf 3270 Metern und auf 3461 Metern Höhe (Adlersruhe) entstanden (kleinere) Hütten. 28. Juli1800 Sepp und Martin Klotz, Martin Reicher und ein vierter Bauer/Zimmermann schafften es über die Hohenwartscharte, Kleinglockner und die Glocknerscharte als Erster nach oben.[1] Auf 29. Juli1800 wurde der erste Glocknerkreuz, ein Gipfelkreuz, montiert.

Bei der Erstbesteigung des Großglockners wird Pfarrer Joseph Orrasch – auch Horrasch genannt – oft als einer der ersten Eroberer des Berges genannt. Nach einer Interpretation des 1815 veröffentlichten Kletterberichts von Franz M. Vierthaler, einem der Expeditionsteilnehmer, soll er sogar vor den Brüdern Klotz auf dem Gipfel gestanden haben. In einem 1993 von Orrasch selbst gefundenen Manuskript beschreibt er jedoch, wie die vier Bauern den Großglockner erreichen und dann Pastor Matthias Hautzendorfer hinaufführen. Orrasch kam nicht weiter als die Spitze des Kleinglockners, wo die vier Erstbesteiger bereits ein Jahr zuvor ein Kreuz platziert hatten.[2]

Die berühmte Eisroute durch die Nordostwand des Großglockners ist benannt nach Alfred von Pallavicini. Auf 18. August1876 er kletterte die Route im Gefolge von drei von ihm beauftragten Bergführern aus Hem Heiligenblut: J. Tribusser, G. Bäuerle und J. Kramser. Da es Eisschrauben und Steigeisen mit Frontspitze noch nicht gab, mussten Stufen bis 55° ins Eis geschnitten werden. Hans Tribusser hat die erforderlichen 2.500 Stufen gehackt und die gesamte Strecke geklettert.

Hochalpenstraße

Das Großglockner Hochalpenstraße ist eine 47,8 Kilometer lange Mautstraße mit vielen (nummerierten) Kurven. Die Strecke wird von vielen Motorradfahrern gefahren. Auch fanatische Radfahrer erklimmen diese Straße.

Das Dorf Heiligenblut ist von hier aus erreichbar.

Berggipfel

Von der Hochalpenstraße aus sieht man mehrere Berggipfel, die zum Großglocknergruppe:

  • Großglockner 3798 m²
  • Sonnenwelle 3261 m²
  • Johannisberg 3460 m²
  • Fuscherkarkopf 3331 m²
  • Hohe Dock 3348 m²
  • Großes Wiesbachhorn 3564 m²
  • Hoher Tenn 3368 m²

Siehe auch

Routen

Auf dem Großglockner gibt es mehrere Routen:

  • Studlhütte - Stüdlgrat - Großglockner, 4-5 Stunden, 1000 Höhenmeter
  • Adlersruhe - Kleinglockner - Großglockner, 1,5-2 Stunden, 350 Höhenmeter
  • Lucknerhütte - Stüdlhütte - Adlerruh - Großglockner, 3,5-4 Std. 1500 Höhenmeter
  • pallavicinni bekannteste Eiskletterroute der Ostalpen

Verweise

  1. Alpengipfel & Erstersteiger - Großglockner
  2. Marianne Klemun, ... mit Madame Sonne conferieren. Die Großglockner-Expeditionen 1799 und 1800. Das Kärntner Landesarchiv 25, Klagenfurt 2000, ISBN 3-900531-47-1 .

Externe Links

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