WikiDer > Günter Netzer
Günter Netzer | ||||||||
![]() | ||||||||
| Persönliche Informationen | ||||||||
| Vollständiger Name | Gunter Theodor Netzer | |||||||
| Geburtsdatum | 14. September1944 | |||||||
| Geburtsort | Mönchengladbach, Deutschland | |||||||
| Länge | 178 cm² | |||||||
| Position | Angreifender Mittelfeldspieler | |||||||
| Vereinsinformationen | ||||||||
| Aktueller Verein | 1978 gestoppt | |||||||
| Jugend | ||||||||
| ||||||||
| Senioren | ||||||||
| ||||||||
| Länderspiele | ||||||||
| ||||||||
| Ausgebildete Vereine | ||||||||
| ||||||||
| ||||||||
Günter Theodor Netzer (Mönchengladbach, 14. September1944) ist ein ehemaliger Deutsche Top-Fußballspieler und -Trainer. Er spielte als offensiver Mittelfeldspieler. Darüber hinaus war er Analyst bei der ARD gewesen.
Netzer hat seine ganze Kindheit mit gespielt 1. FC Mönchengladbach. 1963 wechselte er zum Landsmann Borussia Mönchengladbach. Dort begann er in der Saison 1965/1966 seine Profi-Fußballkarriere, der er bis 1973 angehörte. In 230 Spielen erzielte er 82 Tore. 1970 und 1971 gewann er mit seinem Team den Titel. Sein letztes Spiel für die Borussia war das Endspiel der DFB-Pokal. Netzer war längst ein sehr prägender Spieler geworden; dennoch platzierte ihn sein Trainer in diesem Match nicht in der Startelf. Als der Trainer ihn zur Halbzeit einziehen wollte, lehnte Netzer ab. Erst als nach Ende der regulären Spielzeit ein 1:1 auf dem Brett stand und eine Verlängerung anstehen musste, entschied sich Netzer doch noch einzusteigen und wechselte ein. Er machte das 2:1, das auch der Endstand wurde.
Dann spielte er für Real Madrid, wo er zwei weitere Meistertitel und zwei Pokale gewinnen würde. Danach spielte er wieder ein Jahr Heuschrecken. Dies war seine letzte Saison als Spieler.
Für die Westdeutsche Nationalmannschaft er spielte 37 Länderspiele. Auf der Europameisterschaft 1972, das von Westdeutschland gewonnen wurde, spielte er eine wichtige Rolle. Für die Weltmeisterschaft 1974, das ebenfalls von Westdeutschland gewonnen wurde, war Netzer erneut in der Auswahl. Allerdings spielte er nur 21 Minuten, im verlorenen Gruppenspiel gegen die DDR.
Netzer gilt als einer der besten Mittelfeldspieler seiner Generation. Bei der Borussia war er der unangefochtene Spitzenreiter und ließ sich auf und neben dem Platz viele Freiheiten einräumen. Er war eine extravagante Figur und wurde regelmäßig im Nachtleben gesehen. Aus diesem Grund wurde er manchmal als faul und „schwierig“ angesehen; Dies hat ihn nach Meinung vieler zahlreiche Länderspiele gekostet. Es spielte aber auch eine Rolle, dass die Kapitän von Die Mannschaft, Franz Beckenbauer, hatte eine Vorliebe für Wolfgang Overath, an Netzers Stelle.
Von 1978 bis 1986 war Netzer Geschäftsführer von Hamburger SV. Er bekam Ernst Happel als Trainer. Unter seiner Führung wurde der HSV 1979, 1982 und 1983 dreimal Landesmeister. 1983 gewann der HSV auch den Europapokal I bis ins Finale Juventus gewinnen.
Netzer ist seit 13 Jahren Fußball-Analyst beim deutschen Sender channel ARD gewesen. Er ist ein Liebhaber des gepflegten, offensiven Fußballs und als solcher ein Fan der Spielweise der Niederländische Fußballmannschaft. Während der Weltmeisterschaft 2006 Liebe hatte sich eine Weile abgekühlt, aber nach der niederländischen Nationalmannschaft Europameisterschaft 2008 beide Italien wenn Frankreich mit großer Zahl geschlagen habe, sagte er über die Mannschaft: "Es sind wieder meine Holländer". Nach dem WM 2010 im Südafrika er kündigte an, als Analyst beim deutschen Sender aufzuhören.[1]
Der Fußballphilosoph und Geschäftsmann Netzer besitzt jetzt einen Schweizer Pass. Er lebt in der Nähe von Zürich.
Ehrentafel
Als Spieler
Borussia Mönchengladbach
- Bundesliga: 1969/70, 1970/71
- DFB-Pokal: 1972/73
Real Madrid
- Liga: 1974/75, 1975/76
- Copa del Generalisimo: 1973/74, 1974/75
West Deutschland
- EK: 1972
- Weltmeisterschaft: 1974
Individuell als Spieler
- Kicker Bundesliga-Team der Saison: 1965/66, 1966/67, 1967/68, 1968/69, 1969/70, 1970/71, 1971/72
- Tor des Jahres: 1971, 1972
- Fußballer des Jahres: 1972, 1973
- EK Team des Turniers: 1972
- Ballon d'Or: Zweiter im Jahr 1972
- Weltfußball: Die 100 besten Fußballer aller Zeiten (Platz 75)
- Mitglied der Hall of Fame des deutschen Sports
Als General Manager
Hamburger SV
- Bundesliga: 1978/79, 1981/82, 1982/83
- Europapokal I: 1982/83
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| West Deutschland – 1974 Weltmeister (2. Titel) | ||
|---|---|---|
1 Maier ·2 Vogts ·3 Breitener ·4 Schwarzenbeck ·5 Beckenbauer | ||
