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HALT

STOPP steht für Die Alternative. halt ist a Niederländisch Organisation, die kurzfristige Interventionen zur Verhütung, Bekämpfung und Bestrafung von Jugendkriminalität organisiert.

Im Auftrag der Ministerium für Justiz und Sicherheit Die Intervention Halt wird durchgeführt, um kleinere Delikte – wie Vandalismus, (Laden-)Diebstahl, Belästigung und Schulabwesenheit – von Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren mit einem Ausbildungsauftrag und manchmal auch einem Zivildienstauftrag schnell zu bekämpfen. Auf diese Weise können Jugendliche korrigieren, was sie falsch gemacht haben, ohne damit in Berührung zu kommen Strafverfolgung.

Die erste regionale Halt-Filiale wurde 1981 in Rotterdam gegründet. Die Erfahrung war, dass die Verfolgung einfacher Verbrechen oft ins Leere läuft und mit einem unverhältnismäßig hohen bürokratischen Aufwand verbunden ist. Zudem sei es aus pädagogischer Sicht nicht gut, einen Jugendlichen erst nach einem Verfahren von sechs Monaten oder länger mit den Folgen seiner Tat zu konfrontieren. Ein Halt-Eingriff hat mehr Wirkung. Der Vorteil für den bestraften Jugendlichen besteht darin, dass es keine Vorstrafenregister wird geschminkt.

Jedes Jahr werden in den Niederlanden etwa 16.000 junge Menschen von einem Ermittlungsbeamten (in der Regel der Polizei) untersucht. Polizei oder ein Anwesenheitsbeauftragter) bezeichnet Halt.

Um Jugendkriminalität vorzubeugen, informiert Halt an Schulen, führt Sicherheitsanalysen durch und bietet Elternhilfe an.

Intervention stoppen

Wenn eine Straftat begangen wurde, versucht Halt sofort und gründlich einzugreifen. Dies verhindert, dass Halts Verhalten immer schlimmer wird. Ziel der Halt-Intervention ist es, grenzübergreifendes Verhalten so früh wie möglich zu stoppen und den Opfern und der Gesellschaft Wiedergutmachung anzubieten.

Während einer Halt-Intervention konfrontiert Halt den Jugendlichen mit seinem Verhalten und seinen Konsequenzen. Halt versucht jungen Menschen zu zeigen, dass sie ihr Verhalten selbst beeinflussen können. Die Jugendlichen müssen sich auch bei ihren Opfern entschuldigen, eventuell den Schaden ersetzen und in manchen Fällen gibt es auch eine Zivildienstverfügung.

Auf diese Weise verringert Halt sofort die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieses Verhalten wiederholt, mit dem Ziel, die Sicherheit der Gesellschaft zu gewährleisten. In diesen Prozess sind auch die Pädagogen eingebunden. Junge Menschen brauchen ihre Eltern, um auf dem richtigen Weg zu bleiben. Halt spricht deshalb auch gemeinsam mit ihren Eltern mit den Jugendlichen. Außerdem müssen die Eltern für die Halt-Intervention bei Jugendlichen unter 16 Jahren unterschreiben.

Halt bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ihr kriminelles Verhalten zu korrigieren, ohne dass dies nachhaltige Folgen hat. Wenn ein Jugendlicher die Halt-Intervention ordnungsgemäß abschließt, vermeidet er auf diese Weise eine gerichtliche Bestätigung. Dies bedeutet nicht, dass eine Halt-Intervention unverbindlich ist: Wenn ein Jugendlicher bei seiner Halt-Verurteilung nicht mitarbeitet, wird er dennoch Kontakt mit dem Justizministerium aufnehmen.

sichere Nachbarschaft

Halt agiert gemeinsam mit Kommunen, Polizei und Jugendhilfe, zum Beispiel durch einen Hausbesuch bei den Jugendlichen. Gemeinsam mit den Jugendlichen und ihren Eltern erarbeitet Halt Lösungen, die die Lebensqualität im Quartier erhöhen. Ein weiteres Beispiel ist der Gruppenansatz, der aus einer Reihe von Gruppentreffen besteht, die darauf abzielen, die Gruppendynamik zu durchbrechen.

Weitere Themen im Zusammenhang mit einer sicheren Nachbarschaft sind:

  • Belästigung im öffentlichen Raum: Wenn Jugendliche zwischen 8 und 23 Jahren Belästigungen verursachen, greift Halt ein. Gemeinsam mit professionellen Partnern wie der Kommune, der Polizei und dem Jugendamt identifizieren sie zunächst die Störergruppe. Ihre Eltern erhalten daraufhin einen Brief des Bürgermeisters, in dem ein Hausbesuch von Halt angekündigt wird. Beim Hausbesuch besprechen sie das störende Verhalten mit den Eltern und dem Jugendlichen selbst und suchen eine Lösung.
  • Alkohol- und Drogenkonsum: In den Niederlanden dürfen Personen unter 18 Jahren keine Drogen mit sich führen. Personen unter 18 Jahren dürfen auch keinen Alkohol kaufen oder an öffentlichen Orten mit sich führen oder konsumieren. Doch die Versuchung ist oft groß. Wenn junge Leute die Grenze überschreiten, wird ihnen die Halt-Intervention auferlegt. Halt bespricht die Situation mit ihren Eltern und sie suchen auch nach einer Lösung für (übermäßigen) Alkohol- und Drogenkonsum.
  • Verkehrsbelästigung: Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, die schwere oder mehrfache Verkehrsverstöße begangen haben, können von der Polizei an Halt verwiesen werden. Wenn der Jugendliche die Vereinbarungen mit Halt ordnungsgemäß erfüllt, stellt die Polizei den Fall ein. Dadurch wird verhindert, dass der Jugendliche mit einer Geldstrafe belegt wird. Darüber hinaus erhält der Jugendliche Einblick in sein eigenes Verhalten und dessen Auswirkungen auf die Umwelt.
  • Ärger mit Feuerwerkskörpern: Halt gibt jedes Jahr etwa tausend Informationen zum Thema „Ärgernis um den Jahreswechsel“. Während dieser Informationsveranstaltung bespricht Halt verschiedene Belästigungssituationen und die Folgen für andere. Auch die Regeln rund um das Feuerwerk werden besprochen und den Schülern wird erklärt, wie sie Feuerwerkskörper sicher zünden können. Die Information stellt sicher, dass Jugendliche die Regeln kennen und sich daher nicht aus Unwissenheit strafbar machen. Kenntnisse über illegale Feuerwerkskörper und sicheres Zünden führen zu weniger Unfällen.
  • Diebstahl: Jugendliche, die wegen Diebstahls festgenommen wurden, erhalten eine Halt-Intervention, die auf diese Straftat abzielt. Zusammen mit ihren Eltern kommen sie zu Halt für einige Gespräche über ihr Verhalten. Sie müssen dann den Schaden selbst bezahlen, sich beim Opfer entschuldigen, einen oder mehrere Lehraufträge erledigen und manchmal auch ein paar Stunden arbeiten.
  • Aggression und Gewalt gegen Mitarbeiter mit öffentlichem Auftrag: Halt versucht Aggressionen durch Sensibilisierung und Verhaltensbeeinflussung zu verhindern. Deshalb organisiert Halt - im Auftrag des nationalen Safe Public Task Program der Zentralregierung - intensive Schulprogramme mit Treffen für das Schulpersonal, Unterricht für Schüler und Betreuung von Elterntreffen.
  • Eltern- und Jugendkriminalität: Die Stärke von Halts Ansatz liegt in Halts Position: Halt steht immer neben den Eltern. Halt nähert sich der Situation aus der Perspektive der Eltern und prüft gemeinsam mit ihnen, was zur Stärkung der elterlichen Kompetenzen nötig ist. Halt verwendet die Methode „Eltern kontrastierter Jugend“ des Kompetenzzentrums Jugend, Gesellschaft und Bildung.

sichere Schule

Um gute Bildung zu geben und zu erhalten, ist es entscheidend, dass die Schule ein soziales, sicheres Umfeld ist. Deshalb unterstützt Halt Schulen mit Sicherheitshinweisen und der Erstellung eines Schulsicherheitsplans. Halt bietet auch Informationen und Elterntreffen zu Themen an, die sich direkt auf die Schulsicherheit auswirken. Halt organisiert beispielsweise intensive Schulprogramme für Schulpersonal, Unterricht für Schüler und die Betreuung von Elterntreffen zum Thema Safe Public Task (VPT).

Weitere Themen im Zusammenhang mit einer sicheren Schule sind:

  • Schule und Sicherheit: Halt hilft der Schule, die Sicherheitspolitik lebendig zu machen. Zum Beispiel, indem man innerhalb der Schule Vereinbarungen über grenzübergreifendes Verhalten trifft, damit allen klar ist, was eingehalten werden muss und was passiert, wenn die Regeln nicht eingehalten werden.
  • Schulabsentismus: Helfen die von der Schule ergriffenen Maßnahmen nicht gegen Schulabsentismus, folgt eine spezielle Halt-Intervention für Schulabsentismus. In den Gesprächen mit dem Schüler und seinen Eltern versucht Halt die Ursachen des Fehlzeitenverhaltens herauszufinden und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Halt versucht auch, dem Schüler klar zu machen, wie wichtig es ist, dass er seine Ausbildung erfolgreich abschließt.
  • Social Media und Online-Sicherheit: Halt unterrichtet in Grund- und Sekundarschulen zu Social Media und Online-Sicherheit. Der Unterricht ist maßgeschneidert und dem Niveau der Gruppe angepasst. Während des Unterrichts spricht Halt mit den Kindern über ihre Online-Aktivitäten und wir geben Tipps für die „sichere Internetnutzung“. Bei speziellen Elterntreffen an Schulen informiert Halt die Eltern über die Online-Welt. Halt reflektiert, was ihre Kinder online tun und welche Rolle sie als Erzieher spielen können.
  • Unerwünschtes Sexting: Mit der Sexting-Intervention „Respect online“ hat Halt gemeinsam mit Rutgers, dem Sexualwissenszentrum, einen geeigneten Ansatz für unerwünschtes Sexting, sexuelle Belästigung oder Beleidigungen im Internet entwickelt. Dies ist eine individuelle Intervention, die sich darauf konzentriert, das Bewusstsein für sicheres und respektvolles (sexuelles) Online-Verhalten zu schärfen.
  • Informationen und Elterngespräche: Die Informationen richten sich an die Gruppen 7 und 8 des Primarbereichs und die Klassen 1 und 2 des Sekundarbereichs. Halt hat separate Informationen für Sonderschulen. Die Elterngespräche enthalten immer einen inhaltlichen Teil, in dem Halt das Thema und die Informationen, die ihr Kind erhalten hat, bespricht.
  1. Informationen zur Jugendkriminalität
  2. Informationseinfluss der Gruppe
  3. Bildung Online-Sicherheit
  4. Bildung Sichere öffentliche Aufgabe
  5. Informationslärm um den Jahreswechsel

sicherer Sport

Halt und der KNVB arbeiten gemeinsam an einem sichereren und sozialeren Sportklima. Sie tun dies im Rahmen des vom Ministerium für Gesundheit, Soziales und Sport ins Leben gerufenen Aktionsplans „Auf dem Weg zu einem sichereren Sportklima.“ Halt und der KNVB helfen Sportverbänden, ein sichereres und sozialeres Sportklima zu schaffen. Dazu verwenden sie den sogenannten „Assoziationsscan“, der sich an das Geschehen in und um einen Verein anpasst. In Thementreffen für Jugendspieler, Eltern, Ehrenamtliche und Vorstand wird besprochen, was im Verein vor sich geht und was sie selbst – mit oder ohne Unterstützung von Halt und KNVB – für die Sicherheit tun können.

Weitere Themen rund um den sicheren Sport sind:

  • Vereinsscan: Jugendspieler, Eltern, Ehrenamtliche, Vorstand und externe Partner sind für den Vereinsscan verantwortlich: Sie werden ausdrücklich in die Sicherheit im und um den Verein eingebunden und befragt. In thematischen Meetings sowie an Wettkampf- und Trainingstagen diskutieren diese gemeinsam mit Halt Themen wie vorbildliches Verhalten, Verantwortungskultur und Aggression.
  • Trainingssport und -verhalten: Ein Fußballspieler, der jemanden auf oder um den Fußballplatz schlägt, stößt, spuckt oder beleidigt, kann disziplinarrechtlich von der Teilnahme an einer Reihe von Spielen ausgeschlossen werden. Halt führt im Auftrag des KNVB die Sport- und Verhaltenstrainings als Disziplinarmaßnahme durch, wenn junge Fußballspieler (A/B/C-Jugend) einen Verstoß auf oder um den Fußballplatz begangen haben. Training I wird mit Abrechnungsvorschlägen von mindestens 6 und höchstens 10 Spielen angeboten. Bei Überschreitungen (übermäßiges Verhalten) kann das schwerere Training II verhängt werden.

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