HC Rotterdam, HCR, oder Hockeyclub Rotterdam, ist mit rund 2500 Mitgliedern nach Kampong und HC Orange-Rot der drittgrößte Hockeyclub von Die Niederlande. Die Herren kommen auf die Höchststufe und die Damen auf dem zweithöchste Stufe. Es ist auch der erfolgreichste Hockeyclub in Rotterdam.
Geschichte
Der aktuelle HC Rotterdam entstand in 1973 aus einer Fusion zwischen HC Hillegersberg, Erythrozyten (Rotterdam Bonds Club) und MRHC (Maasstad-Rotterdam-Hockey-Kombination). MRHC war wiederum eine Fusion (in 1942) zwischen den Verbänden Gemischter Hockeyclub Rotterdam und Hockeyclub Maasstad. Das Gründungsjahr des ältesten Hockeyclubs der drei, MRHC wird daher als Gründungsjahr verwendet. Kurz nach der Fusion hatte der HC Rotterdam etwa 600 Mitglieder. 1992 wurde das 1000. Mitglied begrüßt und 2010 das 2500. Mitglied. Zwischen 2001 und 2010 Der HC Rotterdam war der größte Klub der Niederlande. Im 1977 Der HC Rotterdam war der zweite niederländische Hockeyclub mit einem Kunstrasenplatz und im Sportpark Laag Zestienhoven wurde ein neues Clubhaus in Betrieb genommen. Im 1997 Der HC Rotterdam wurde zum größten Hockeyclub der Niederlande.
Da 1999 beschlossen wurde, dass die HSLBahnlinie durch das damalige Gelände des HC Rotterdam am Beekweg (Sportkomplex Laag Zestienhoven) verlaufen musste, wurde ein Umzug für notwendig erachtet. Auf 12. Oktober2000 gegen 15 Uhr wurde der erste Pfahl gerammt und 14. Oktober ein Jahr später wurde Sportpark Hazelaarweg im Rotterdam-Schiebroek geöffnet. Der HCR verfügt seitdem über ein eigenes Hockeystadion mit einer maximalen Kapazität von 10.000. Darüber hinaus verfügt der Verein über drei wasser- und vier sandgefüllte Kunstrasenplätze.
Im November 2001 Der Club war Schauplatz des Kampfes um die Champions-Trophäe für Männer, in 2005 Gastgeber der Junioren-Weltmeisterschaften (U22) und in 2008 nochmal für die Champions-Trophäe. Es hat auch mehrere gehostet Euro Hockey League Veranstaltungen. Von 1973 bis um 1991 war M. A. (Tin) Jacobs Vorsitzender des HC Rotterdam. Zusammen mit Carla van Ruiten (Hillegersberg) gestaltete er den Zusammenschluss und die Realisierung des (damals) Komplexes am Beekweg. Tin Jacobs gilt als Gründer des heutigen HC Rotterdam. Als Dank für seine Verdienste wurde er im Ruhestand zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Von 1992 bis um 2006 war mal Jan Hagendijk als Vorsitzender ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt beim Wachstum des HC Rotterdam zum größten Hockeyclub der Niederlande. Er war auch mitverantwortlich für den Umzug in den jetzigen Komplex und die Einbringung verschiedener (inter)nationaler Turniere. Im 2006 er reichte Dick van Yperen den Hammer. Hagendijk starb am 6. März2010 und ihm zu Ehren die Trophäe des ABN AMRO Cup nach ihm benannt. Im Sommer von 2013 Van Yperen übergab den Vorsitz an Edwin Brouwers.
Herren

Rotterdam gegen Oranje Zwart (2:0) im Finale der Play-offs 2013
Von der Vereinigung spielten die Männer (Männer 1) ein stabiler Faktor in den zweithöchsten Ligen. Sie waren von der Gründung der Übergangsklasse ein fester Wert bis 2000. In diesem Jahr wurden die Männer erstmals Meister und stiegen in die Hauptklasse. Herren 1 spielt seit der Saison 2003/04 wieder in der zweithöchsten Liga (Übergangsklasse), aber erzwungen 21. Mai2005 geführt von Robbert Paul Aalbregt wieder Beförderung zum Hauptklasse durch HC Eindhoven in den Promotion-Play-offs. In der Saison 2006/07 die Männer belegten in den Play-offs nach HGC und Bloemendaal den dritten Platz, was ihnen das Recht gab, an der allerersten Ausgabe des EHL und wurde dort Dritter, was dann in der zweiten Auflage wiederholt wurde und in der dritten Auflage das Finale erreicht wurde. Hans Streeder folgte Robbert-Paul Aalbregt begann 2008 als Trainer und ist seit Sommer 2011 hauptberuflich als Technischer Direktor im Verein tätig. Der Verein hat derzeit Reinoud Wolff als Trainer von Heren 1. Nach vier Play-off-Teilnahmen erreichten die Herren 2012 erstmals das Finale HC Bloemendaal über drei Spiele. Im Finale verloren die Herren zweimal mit einem guten Spiel knapp Amsterdam. Auch im regulären Wettkampf belegten die Herren erstmals den Spitzenplatz. 2013 schafften es die Herren erneut bis ins Finale, denn der dritte Platz im Wettbewerb wurde erreicht und Bloemendaal wurde im Halbfinale angesiedelt. Im Finale am 25. und 26. Mai Orange Schwarz der Gegner sein. Am 2. Juni 2013 wurde der HC Rotterdam nach drei Play-off-Spielen zum ersten Mal Meister der Niederlande, nachdem er zwei Spiele gewonnen und ein Spiel verloren hatte.
Damen
Die Frauen (Damen 1) waren seit der Saison 1992/93 eine feste Größe in der höchsten Liga der Niederländisch Eishockey Liga. Sie haben sogar 2001 und 2002 erreichte das Finale der Play-offs um die Landesmeisterschaft. In beiden Finals mussten die Damen gegen Den Bosch und 2002 bis auf ein Haar. Das erste Spiel wurde zu Hause mit 2:1 gewonnen und in Den Bosch schien der nationale Titel nach dem Tor durch die Strafecke von Florien Cornelis vier Minuten vor der Zeit nach Rotterdam zu fahren. Zu allem Überfluss erzielte Den Bosch in der allerletzten Minute den Ausgleich per equal Meine Donners und dann erzielte sie den Sieger in der Verlängerung. Im dritten Spiel gewann Den Bosch mit 4:1 gegen Rotterdam. Keine Rotterdamer Frauenformation war näher an der nationalen Meisterschaft. Die Damen haben die Europacup II gewonnen in 2002 im Ourense und 2003 zu Hause. Ehemaliger Bundestrainer der Frauen Gijs van Heumen stand seit 2004 an der Spitze der Damen und steuerte diese Funktion bei 2008 dabei Stijn van Roosendaal das in 2009 wurde durch den ehemaligen Nationalspieler und Spieler des Vereins ersetzt Caroline van Nieuwenhuyze-Leenders. Sie wurde in 2011 wegen schlechter Leistung gefeuert. Remco Hartgers war ihr Nachfolger, aber das gleiche passierte ihm. Hans Streeder wurde anschließend zum Interimscoach ernannt. Schon seit 23. Oktober2011 die Frauen gewannen keinen Wettbewerb mehr in der Hauptliga und die Frauen beendeten die Saison 2011/2012 ein enttäuschender elfter Platz. Durch Play-Outs mussten die Damen den Abstieg gegen die Nummer zwei der ÜbergangsklasseDie Terrier. Auf 20. Mai2012 Nach zwanzig Jahren auf dem Sandplatz von De Terriërs stiegen die Damen in die Overgangsklasse ab. Der neue Trainer und ehemalige Spieler Richard de Snaijer muss versuchen, die Damenmannschaft wieder auf das höchste Niveau zu bringen.
HC Rotterdam hatte zwischen 2001 und 2011HC Aeolus als Satellitenverband angenommen. In dieser Konstruktion übernahm der Verein fast alle Mitglieder, aber Aeolus existierte als Verein mit eigenem Vorstand und den ersten Mannschaften weiter. Herren 1 und Damen 1 wurden beide auf die Übergangsklasse. Denn der HC Rotterdam im Frühjahr 2011 angab, in Bezug auf Spitzenhockey eine andere Politik einschlagen zu wollen, sei kein Platz mehr für die Aeolus-Teams. Kurz darauf meldeten sich die mehr als 40 Mitglieder von Aeolus bei ihren Mitbürgern RHV Leonidas mit der Bitte um Zusammenlegung. Diese Fusion war 5. August2011 von den Mitgliederversammlungen beider Clubs genehmigt.
Bekannte (ehemalige) Spieler des HC Rotterdam
Namhafte (ehemalige) Trainer
Ehrentafel
- Landesmeister
- ABN AMRO Cup
- Herren: 2010, 2011, 2012, 2016, 2017
- Euro Hockey League
- Europapokal II:
- Übergangsklasse
- Herren: 2000, 2002, 2005
- Damen: 1984, 1990, 1992
- KNHB-Becher
- Landesmeister Hallenhockey:
- Herren: 2008, 2014
- Damen: 1999, 2000, 2001
- Hallenhockey-Europameisterschaften:
- Herren: 2015, EuroHockey Indoor Club Champions Challenge I
Ergebnisse
| Ergebnisse Männer 1974-heute |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 00 | 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | |
|
| Ergebnisse Frauen 1974-heute |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 00 | 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | |
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Externer Link
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
Bundesliga der Herren – Saison 2019/2020
Bundeswettbewerbe der Damen – Saison 2019/2020