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Hamelenburg

Hamelnburg, damals Hamelnberch genannt, war einer im Fluss em ausgezeichneter Punkt in der Gemeinde Amersfoort im Polder Der Kampf am Ostufer des Eem gegenüber soest. Es wird angenommen, dass es im vierzehnten Jahrhundert eine Burg gab, von der nichts erhalten ist.

Ort

Hamelenberg war eine Landzunge, eine natürliche Flussdüne, am Fluss Eem. Diese Flussdüne ragte über den Torf hinaus, ebenso wie der stromaufwärts gelegene Bereich von Krachtwijk (Hoogland/auf der Ostseite des Eems) und der stromabwärts gelegene Bereich von Grimmestein (Baarn/auf der Ostseite des Eems).

Das Gebiet von Hamelenberg wurde 1393 in den Slaagse Dijk eingegliedert, der den De Slaag Polder vor Überschwemmungen schützen sollte. Für den Bau der Autobahn A1 wurde Sand aus einem Teil des Gebiets Hamelenberg ausgehoben. Es wurde das Sandloch, das 'Gat van Netten', das 2017 für den Bau von a pissen-nasser Bereich für die Wiesenvögel.

Die Insel entstand 1972, als eine Flussbiegung im Eem durchschnitten wurde, um größeren Schiffen eine gerade Fahrtroute zu ermöglichen. Der Eingriff trennte die ehemalige Burganlage vom Festland. Bis 1972 fiel das Gebiet unter Hoogland/Gemeinde Amersfoort, wurde aber nach der Sperrung 1972 Teil des Soester Gebiets.

Um 2015 wurde über die gesamte Länge der Insel ein schmaler Kanal gegraben, der mit dem Fluss Eem verbunden ist. Dadurch wird der Eem, der zum Nationalen Naturnetzwerk der Niederlande (NNN) führt, besser als ökologische Verbindung funktionieren.

Schloss

Das Schloss Hamelenburg würde gegenüber der Mündung der Oude Gracht in der Nähe des Große Melm gestanden haben. 1972 wurde ein Teil des Festlandes in einer Flussbiegung ausgegraben, um eine Segelroute für größere Schiffe zu schaffen. Schiffe mussten keine „engen“ Kurven mehr machen, sondern konnten geradeaus fahren. Durch den Eingriff wurde der ehemalige Burgstandort vom Festland abgeschnitten, so dass mitten im Fluss Eem eine Insel namens „De Grote Melm“ entstand. Auf dieser Insel hätte Schloss Hamelenburg gestanden. Heute wird die Insel als Weide genutzt. Möglicherweise befinden sich noch Fundamente der ehemaligen Burg im Boden. Die Wiesen tragen noch heute den Namen Hamelenburg, im Volksmund „Hommelenbarg“ ausgesprochen.

Schloss Hamelenburg soll vor 1370 erbaut worden sein. Willem van Abcoude bewahrte damals die Gerichte Soest und Hees als Leihgabe des Abtes von Saint Paul auf. Sein Neffe folgte 1407 Jacob van Gaasbeek ihn auf. Es wird vermutet, dass im Kampf um den Utrechter Bischofssitz das Schloss Huis Hamelenburg zerstört wurde. Der Kampf um den Bischofstitel wurde um Amersfoort zwischenort Schwede von Culemborg und Rudolf van Diepholt. Als Amersfoort 1427 von Herzog Philipp von Burgund belagert wurde, ließ er die Mündung des Eems verschließen. Das hat er mit einem schwimmenden Blockhaus gemacht, auf dem jubeln und andere Belagerungswerkzeuge wurden platziert. Amersfoorters gelang es jedoch, das schwimmende Blockhaus zu deaktivieren. Möglicherweise wurde auch Schloss Hamelenburg zerstört.

Jacob van Gaasbeek stiftete die Kartäuser des Klosters Neues Licht in Utrecht 1433 'die Gehöfte von Hamelnberch in der Slagt und der Brunnen Ymminchuysen'. Dann kam Hamelenberg in den Besitz der Kartause Sint-Beatusberg bei Koblenz und dann des Birgittinerklosters Marienburg bei Soest. Dieser verkaufte es um 1640 an das Domkapitel in Utrecht.