WikiDer > Schachtelhalm
| Schachtelhalm | |||||||||||||
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| Fruchtbarer Schachtelhalmstiel | |||||||||||||
| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||
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| Nett | |||||||||||||
| Equisetum arvense l. (1753) | |||||||||||||
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Schachtelhalm (Equisetum arvense) ist eine Pflanze aus dem Pferdeschwanz Familie (Equisetaceae). Die Pflanze wird auch „Roobol“, „Ackerschachtelhalm“, „Katzenschwanz“ oder „Unjer“ genannt. Es ist maximal 40 cm hoch mehrjährig. Im Frühjahr wird es Chlorophyll Stängel mit Sporenspitzen oben. Das unfruchtbar Stängel erscheinen dann etwa zwei Wochen später, wenn die fruchtbar Stängel verwelken. Die unfruchtbaren Stängel haben einen Hohlraum, der kleiner als ein Drittel des Stängeldurchmessers ist. Die Seitenäste stehen in Windungen um den Stängel, der mit einer Stängelscheide mit sechs bis zwölf Zähnen versehen ist. Das erste Glied der Seitenäste ist im Gegensatz zum Lidrus. Der Stiel hat bis zu sechs Rippen.
Die Pflanze verbreitet sich durch Sporen, die zu einem Prothallium oder vor der Keimung, wonach die Befruchtung erfolgen kann. Diese Form der Fortpflanzung war nur im Freiland erfolgreich. Die Sorte macht auch viel Rhizome die tief in den Boden eindringen und waagerechte Äste bilden.
Die Art kommt in einer Vielzahl von Umgebungen vor. Die Prothallia kann nur in offenen, feuchten und mäßig nährstoffreichen Böden keimen. Aber die Pflanze kann auch in anderen Umgebungen gut überleben.
Schachtelhalm ist ein kosmopolitisch aus den gemäßigten und kalten Regionen der nördlichen Hemisphäre. Sie gehört zu der Pflanzengruppe, die vor dem Erscheinen moderner Pflanzen die Erde dominierte. Kongenere wuchsen zu zig Meter hohen „Bäumen“, die größtenteils die heutigen Kohleflöze bildeten. Im Zeitalter der Dinosaurier war diese Pflanzengruppe die häufigste. Die Pflanze ist ein Überlebender und war die erste, die nach dem Ausbruch des Vulkans wuchs Mount St. Helens auf der Piste wieder Fuß fassen. Auch in Industriegebieten mit starker Verschmutzung oder ausgelaugten und stark verdichteten Böden kommt die Pflanze oft als erste an oder verschwindet als letzte.
Giftig
Schachtelhalm kann seinen Standort dominieren. Schachtelhalm ist für bestimmte Pflanzen giftig. Gräser können in der Nähe von Schachtelhalm nicht keimen.
Schachtelhalm kann auch für Pferde giftig sein, wobei der Grad der Toxizität von der Art abhängt. Lidrus (Equisetum palustre) (die in Sümpfen und Feuchtgebieten wächst) erreicht die Schwellwert, während Equisetum arvense (die in vielen Wiesen wächst) führt nur bei täglicher Einnahme in großen Mengen zu Vergiftungssymptomen. Die Vergiftungssymptome sind nervöse Störungen und eine wackelige Hinterhand. Es kann auch für den Menschen giftig sein.
Schachtelhalm hat auch Eigenschaften, die als vorteilhaft angesehen werden. Die Pflanze gedeiht auf Halden bestehend aus Schnecken. Die Schwermetalle sind für viele Pflanzen giftig, aber Schachtelhalm speichert sie im eigenen Gewebe, sodass die Pflanze mehr Schwermetalle enthält als der Boden. Die Pflanze wird in der Phytotherapie benutzt als alternative Medizin.
Kampf
Schachtelhalm ist schwer zu bekämpfen. Die Rhizome wachsen metertief in den Boden und verzweigen sich auch in der Horizontalen stark[1]. Sie brechen leicht und speichern während des Wachstums einen Nährstoffvorrat. Beim Hacken oder Pflügen werden die Rhizome zu kleinen Rhizomenstücken verarbeitet, die wieder sprießen. Dies macht eine mechanische oder manuelle Entfernung praktisch unmöglich. Die Pflanze ist beständig gegen vieles Chemikalien. Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass die Art eine persistente Gras gilt zu.
Die Pflanze verträgt keinen dichten Schatten und eine dichte Bepflanzung ist eine nützliche Methode, um sie unter Kontrolle zu halten. Die Pflanze wächst am besten in feuchten, nährstoffarmen und sauren Böden. Drainage, Düngung und Kalkzugabe sind daher angezeigt, um die Pflanze unter bestimmten Umständen zu schwächen und zu kontrollieren. Schachtelhalm im Garten zeigt an, dass der Boden nicht fruchtbar ist. Aufgrund der tiefen Wurzeln kann Schachtelhalm Nährstoffe aus dem unteren Boden extrahieren und aufziehen. Schachtelhalm einfach schneiden und in Ruhe lassen, löst das Problem. Das Düngen mit organischem, hausgemachtem Dünger beschleunigt den Prozess.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Mediendateien zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Equisetum arvense auf Wikimedia Commons. |