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EIN Hellebarde ist ein Hieb- und Stichwaffe von dem Mittelalter bestehend aus einem langen Holzstab mit eiserner Spitze und darunter, gegenüberliegend angeordnet, a Axt und ein Haken. Ein mit einer Hellebarde bewaffneter Soldat wird a Hellebardier erwähnt.
Neben ihrem symbolischen Wert bei Zeremonien und Trachten und Uniformen hat die Hellebarde in letzter Zeit ihren Platz im historischen Fechten oder Historische europäische Kampfkünste
Das Wort Hellebarde kommt von dem Wort Helm, was Stahl bedeutet, und die Mittelniederländisch Wort ba(e)rde, was Axt bedeutet. Zusammengefasst bedeutet Hellebarde also eigentlich „Stahlaxt“.[2]
Vorläufer
Am Ende von neolithisch bis früh Bronzezeit ein Objekt namens Hellebarde wurde auch verwendet. Ein anderes Wort für diese "Hellebarde" ist Stabdolch, aus dem deutschen Wort Stabdolche. Dies war ein Kupfer oder Bronze- Dreieck, das mit Nieten war rechtwinklig an einem langen Holzgriff befestigt. Dieses Objekt hatte wahrscheinlich eine symbolische Bedeutung und wurde nicht als Waffe verwendet, da diese Stabdolche äußerst zerbrechlich waren.[3] Es gibt einige Ablagerungsfunde dieser Stabdolche wurden gefunden, wie der Stabdolche von Melz.
Diese Hellebarden-ähnlichen Objekte existieren nach der Bronzezeit nicht mehr. Es besteht keine Verbindung mit der mittelalterlichen Hellebarde.
Mittelalter
Viele mittelalterliche Waffen (Axt, Schwert, Dolch) nicht hoch genug, um eine ernsthafte Bedrohung für a . darzustellen Mann zu Pferd Formen. Bereits im dreizehntes Jahrhundert einbiegen in Stockwaffen in die allgemeine Bewaffnung der Fußsoldaten. Unter Stockwaffen versteht man die auf langen Holzstöcken oder -schäften montierten Waffen, die hauptsächlich zum Hieb verwendet werden, man aber auch mit ihnen stechen kann. Die bekannteste Stockwaffe ist die Hellebarde. Im dreizehnten Jahrhundert bestand das Ziel darin, eine kombinierte Hieb- und Hiebwaffe zu schaffen. Anfangs ist die Streitaxt noch in der Hellebarde erkennbar. Im 14. Jahrhundert wurde auf dem Rücken ein starker Haken angebracht, der unter anderem dazu dient, Reiter von ihren Pferden zu ziehen oder zu Rüstung zu durchbohren. Dies machte die Fußsoldaten zu gewaltigen und in vielen Fällen sogar überlegenen Gegnern der Reiter.
Dass die Hellebarde eine wirksame Waffe ist, geht aus Beschreibungen hervor, die sagen, dass "ros unde man diu both" (Mensch und Pferd wurden beide gespalten). Die Verletzungen, die mit dieser Waffe verursacht werden können, sind sehr groß. Ein gut ausgebildeter Infanterist baut mit einem guten Schwung mit dem langen Stock eine ordentliche Menge auf kinetische Energie auf. Wenn mit der Axtseite geschlagen wird, schneidet sie oft gerade durch Rüstung Geh weg. Die Hakenseite hingegen ist besonders effektiv gegen die Pferde selbst. Dadurch war es relativ leicht, die Achillessehne knapp über dem Huf zu treffen, wodurch das Pferd mit dem Reiter stürzte. Die Hellebarde war ein fester Bestandteil der Bewaffnung von Fußsoldaten bis zur Entstehung des ersten Feuerarme. Danach wurde es von einigen Regimentern weiterhin als archaische Zierwaffe verwendet, die noch immer auf Paraden getragen wird. Es gehört zur Ausstattung des Schweizer im Vatikanstadt.
Symbolismus
- In dem ChristianIkonographie ist die Hellebarde es Attribut des ApostelJudas Taddäus.[4]
- Das Bauern eines Kartenspiels werden oft mit einer Hellebarde dargestellt.
Literatur
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