WikiDer > Helmut Rahn
Helmut Rahn (Essen, 16. August1929 – Essen, 14. August2003) war ein deutscher Fußballspieler. Das Rechtsgerichteter kam seit Jahren raus Rot-Weiß Essen und dann unter anderem für Sportverein Enschede im Die Niederlande. Er spielte vierzig Länderspiele für West Deutschland und erzielte den Siegtreffer für sein Land im Finale der Fußballweltmeisterschaft 1954. Er war unter den Spitznamen bekannt Der Boss und Die Kanone von Essen.
Werdegang
Bevor er 1951 bei Rot-Weiss Essen unter Vertrag genommen wurde, spielte Rahn bei mehreren kleineren Vereinen. Mit Rot-Weiss gewann er 1953 den is DFB-Pokal und 1955 den nationalen Titel. Sein erstes Länderspiel bestritt Rahn 1951. Mit der Bundesrepublik spielte er bei der WM 1954 im Finale gegen Ungarn, ein Team, das zu dieser Zeit als unbesiegbar bekannt war und den Spitznamen erhielt Magische Magyaren hätten. Zu Beginn des Turniers wurde Deutschland von Ungarn mit 8-3 geschlagen. Im Endspiel lagen die BRD 2:0 zurück, doch unter anderem durch ein Tor von Rahn wurde der Stand noch vor der Pause wieder ausgeglichen. In der 84. Minute erzielte Rahn das Siegtreffer mit 3:2 und war damit der Wunder von Bern und machte sich selbst zur Fußballlegende.
Rahn spielte bis 1959 für Rot-Weiss. Er war auch Teil der Fußball-Weltmeisterschaft 1958, wo die Bundesrepublik im Halbfinale gegen ihr Heimatland verlor Schweden und wurde Vierter. Bei den beiden Weltmeisterschaften, an denen er teilnahm, erzielte Rahn zehn Tore.
1959 zog er nach 1. FC Köln und ein Jahr später unterschrieb er einen Vertrag mit Sportverein Enschede. Er spielte drei Jahre für die niederländische Mannschaft. Während dieser Zeit hatte er Probleme mit der deutschen Justiz wegen wiederholter Autofahrten unter Alkoholeinfluss. Als er im Januar 1963 1963 seine Heimatstadt verließ Enschede die Grenze überquert zu Gronau Um seinen Sohn zur Schule zu bringen, wurde er nach einer Vorstrafe festgenommen und für vier Wochen inhaftiert. Er war das Jahr zuvor FIFA-Weltmeisterschaft 1962 verpasst, denn in den Augen des Bundestrainers Sepp Herberger war über drei Kilo Übergewicht, war außer Form und spielte schlecht und zu individualistisch. Rahn bestritt zwischen 1951 und 1960 vierzig Länderspiele für die Bundesrepublik Deutschland und erzielte dabei 21 Tore.
1963 kehrte Rahn nach Westdeutschland zurück, um Meidericher SV herauszukommen. Es war das Jahr, in dem die Bundesliga begann und Rahn war der erste Spieler, der in der vierten Runde vom Platz gestellt wurde. Die erste Saison bei Meidericher spielte Rahn noch regelmäßig, in seiner zweiten und dritten Saison wurde er unter anderem wegen Verletzungen kaum eingezogen. 1965 beschloss er, seine Fußballkarriere zu beenden. Rahn war damals im Autohandel tätig. Er starb 2003, kurz vor seinem 74. Geburtstag.
Erinnerung
Ein Jahr nach seinem Tod ist der Georg-Melches-Stadion enthüllte in Essen eine Rahn-Statue. Das Bild kommt schließlich zum Geplanten Helmut-Rahn-Platz vor dem Stadion stehen. Die Dokumentation Das Wunder von Bern vom Direktor Sonke Wortmann, das kurz nach seinem Tod erschien, ist Rahn gewidmet.
Literatur
- Thorsten Moser: Ein Kapitel der deutsch-Niederländischen Fußballgeschichte - Helmut Rahn und der Sportclub Enschede, Books on Demand, Hamburg 2020, ISBN 9783752648706
| West Deutschland – Weltcupsieger 1954 (1. Titel) | ||
|---|---|---|
1 Turek ·2 Laband ·3 Kohlmeyer ·4 Bauer ·5 Erhardt ·6 Eckel ·7 Posipal ·8 Mai ·9 Mebus ·10 Liebrich ·11 Metzner ·12 Rahn ·13 Morlock ·14 klodt ·15 O. Walter ·16 F. Walter | ||