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Henry Tindal

Jr. Hendrik Pieter (Henry) Tindal (Den Haag, 27. Juni1852 - St. Petersburg (Russland), 31. Januar1902) war ein Niederländisch Soldat, Unternehmer und Gründer von Der Telegraph.

Familie

Tindal war ein Mitglied der Familie Tindal, Sohn des Majors der Kavallerie Jhr. Willem Frederik Tindal (1816-1882) und ein Enkel von Generalleutnant Ralph Dundas Baron Tindal (1773-1834). 1885 heiratete er Jacoba Johanna van Hoey Smith (1848-1932), mit der er einen Sohn und eine Tochter hatte. Seine Schwester, Frau Maria Tindal (1849-1932); war verheiratet mit Gerard Adrian Heineken (1841-1893), Gründer von Heineken (Brauerei).

Leben und Arbeiten

Ab 1869 wurde Tindal an der Königliche Militärakademie zu Breda danach diente er als Leutnant Aceh links; 1875 wurde er zum Ritter im Militär-Wilhelm-Orden und 1883 schied er als Hauptmann aus dem Militärdienst aus. Er veröffentlichte auch zu verschiedenen Themen, hauptsächlich jedoch zu militärischen und auswärtigen Angelegenheiten. Im Jahr 1890 gebar ein Stück Die Amsterdammer seine Hand, weil er glaubte, dass König Wilhelm III. nicht mehr in der Lage sein würde zu regieren. In den Jahren 1891 und 1892 mischte er sich erneut in die königliche Familie ein, als er Königin Regent Emma im sog Adjutantenproblem und behauptete, dass sie mehr auf ihre Adjutanten als auf die Minister hörte.

1893 gründete er die Morgenzeitung Der Telegraph nachdem er sich einige Jahre zuvor durch eine Mehrheitsbeteiligung an der Zeitung ins Zeitungsgeschäft gewagt hatte Die Amsterdammer zu erwerben. Nach einigen Jahren geriet er in finanzielle Probleme und wurde 1901 für bankrott erklärt. 1902 starb er im Ausland, als er eine Wasserreinigungsanlage (auf Ozonbasis) verkaufen wollte.

Literaturverzeichnis

  • Niederlande in Gefahr. Kein sensationeller Roman, sondern Realität. Amsterdam, 1889.
  • An den Senat der Generalstaaten. Amsterdam, 1890.
  • Überlegungen zum Heeresgesetz. Amsterdam, 1891.
  • Was wir uns vom nächsten Kriegsminister wünschen. Amsterdam, [1891].
  • Rede. Amsterdam, 1892.

Literatur

  • H. J. Scheffer, Henry Tindal. Ein ungewöhnlicher Herr mit ungewöhnlichen Anliegen. Büsum, 1976.