WikiDer > Herman Richiro

Herman Richir
Herman Richir, 1905
Porträt von Emile Van Doren, gemalt von Herman Richiro (Emile Van Doren-Museum, Genk)
Porträt von Königin Astrid

Herman Jean Joseph Richir (Ixelles, der 4. November1866Uccle, 15. März1942) war ein belgischer Maler.

Lebenszyklus

Herman Richir studierte zunächst an der Kunstakademie der Stadt Brüssel Saint-Josse-ten-Node Biene Gustave Biot und Charles Hermans. Dann ging es zum Königliche Akademie der Schönen Künste in Brüssel (1884-1889), wo er unter anderem unterrichtet wurde Jean Portaels. Während seines Studiums belegte er den zweiten Platz im Preis von Rom vor dem Malen, nach dem Preisträger Constant Montald (1886).

1900 wurde er Lehrer für das Zeichnen nach der Natur an der Brüsseler Akademie und 1905 der erste Lehrer für Malerei nach der Natur. Danach übernahm er mehrmals die Direktion (1906-1907, 1910, 1911, 1915-1919, 1925-1927). 1927 ging er in den Ruhestand.

Zu seinen Schülern gehörten Albert Alleman, Eliane de Meuse, Paul Hagemans, Maurice Mareels, Guy Onkelinx, Georges Rogy, Jose Geschichte, Charles Swyncop, Maurice Schelck und Max Van Dyck (letzterer gewann den Preis von Rom 1920 und wurde Professor und Direktor an der Akademie der Bildenden Künste in Anderlecht).

Richir lebte in der Trooststraat 164 (174) in Schaerbeek.

uvre

Richir malte hauptsächlich Porträts. Seine Gönner gehörten meist den höheren Kreisen an. Er porträtierte unter anderem König Albert und Königin Elisabeth, Kardinal Mercier und Gräfin d'Oultremont.

Er malte auch Stillleben, Genreszenen, Akte und gelegentlich dekorative Gemälde, die ins Haus passten. Ein Beispiel ist das Ensemble aus 12 Ziertafeln für das Haus von M. Fontaine de Laveleye in Bosvoorde.

Weniger bekannt sind seine Landschaftsbilder, unter anderem in der Umgebung von Genk in den Limburger Kempen, wo er sich regelmäßig bei Künstlerfreunden aufhielt Emile Van Doren.

Er entwarf auch Plakate, unter anderem für Kaufhäuser Delhaize, unter dem Pseudonym „Hamner“.

Ausstellungen

Museen

Literatur

  • Biografie Nationale de Belgique, XXIX, Brüssel, 1956-1957.
  • J. F. Buyck (durchgeführt von), Katalog Gemälde 19. und 20. Jahrhundert. Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen, Antwerpen, 1977.
  • Akademie (Ausstellungskatalog), Brüssel (K.M.S.K.), 1987.
  • Kristof Reulens, Jos Geraerts (ua), Genk durch die Augen des Malers. Landschaftsmaler in den Limburger Kempen 1850-1950, Davidsfonds, Leuven, 2010 ISBN 978 90 5826 749 8
Siehe die Kategorie Herman Richiro von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.