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EIN Homöotyp ist in der Zoologische Nomenklatur ein Exemplar, das einer bestimmten Art zugeordnet ist.
In der zoologischen Nomenklatur wird bei der Benennung einer bestimmten Art ihre Identität durch die Bezeichnung a festgestellt Holotyp, ein Exemplar, dem der Name beigefügt ist. In der Namensveröffentlichung können weitere Exemplare der Art angegeben werden, die sind: Paratypen erwähnt, wenn es sich um Hypotypen handelt, d. h. zusätzliche Merkmale der angegebenen Arten. Außerdem können der Art noch mehr Exemplare hinzugefügt werden zugewiesen (verwiesen). Zugeordnete Kopien werden als Homöotypen bezeichnet. Handelt es sich bei solchen Exemplaren auch um Hypotypen, d. h. zusätzliche Merkmale lassen sich erkennen, werden sie als bezeichnet Plesiotypen. Die Zuordnung basiert auf einem Vergleich mit dem Holotypus. Idealerweise wird ein Exemplar nur dann zugeordnet, wenn es eindeutige Merkmale aufweist, Autapomorphien, teilt sich mit dem Holotypus. In der Praxis ist dies nicht immer der Fall und die Zuordnung der Exemplare erfolgt aus unterschiedlichen Gründen, wie etwa Fossilien, die in derselben geologischen Formation vorkommen oder der persönlichen Überzeugung des Autors. In nachfolgenden Veröffentlichungen wird die Zahl der Homöotypen oft durch eine formale Zuordnung erhöht. Das Material bestehend aus Holotyp, Paratyp und Hypotyp wird heet genannt Hypodigma. Das Gesamtmaterial einschließlich aller Homöotypen kann somit erheblich größer sein. Spätere Autoren können aus dem Material Homöotypen wieder aufspalten und sie beispielsweise einer anderen Art zuordnen oder sogar als Grundlage für eine neue Art verwenden.