WikiDer > Hugo Häring
Hugo Häring | ||||
| Persönliche Informationen | ||||
| Staatsangehörigkeit | Deutsche | |||
| Geburtsdatum | 11. Mai1882 | |||
| Geburtsort | Biberach an der Riß | |||
| Sterbedatum | 17. Mai1958 | |||
| Ort des Todes | Göppingen | |||
| Beruf | Architekt | |||
| Arbeiten | ||||
| Wichtige Gebäude | Gut Garkau, Hugo-Häring-Haus | |||
| Wichtige Projekte | Der Ring, CIAM | |||
| Stil | Funktionalismus, Expressionismus | |||
| RKD-Profil | ||||
| ||||
Hugo Häring (Biberach an der Riß, 11. Mai1882 - Göppingen, 17. Mai1958) war ein Deutsche Architekt. Obwohl in Vergessenheit geraten, hat Häring vor allem bei der Gründung der Architekturbewegung geholfen Der Ring und der CIAM hatte großen Einfluss auf die deutsche Baugeschichte.[1]
Lebenszyklus
Häring wurde am 11. Mai 1882 in Biberach an der Riß im damaligen Königreich Württemberg. Zwischen 1899 und 1903 studierte er an den Technischen Hochschulen in Stuttgart und Dresdenund lehrte dann bis 1916 an der Kunstgewerbeschule Hamburg.[2]
In dem Erster Weltkrieg Häring reist nach Allenburg in das damalige Ostpreußen um zerstörte Gebäude wieder aufzubauen. Anschließend kehrt er nach Berlin zurück und gründete hier 1923 zusammen mit Ludwig Mies van der Rohe den Zehnerring hinauf, später abgekürzt als Der Ring. Diese Gruppe von Architekten rebellierte gegen die herrschenden Traditionalist Architekturvorstellungen in der Stadt und fokussiert auf eine neue, Le Corbusier inspirierte Bewegung.[3]
Kurz zuvor, 1922, erhielt Häring seinen ersten Auftrag als Architekt: den Entwurf eines Kuhstalls. Dieser Stall entstand in Scharbeutz und ist heute als Gut Garkau bekannt.
1926 avancierte Häring zum Sekretär von Der Ring und dehnte die Organisation auf das übrige Deutschland aus. Der Ring wurde 1933 aufgelöst, nachdem Häring sich in der Richtung der Bewegung nicht mehr finden konnte.
Am 17. Mai 1958 starb Häring im Alter von 77 Jahren in Göppingen.
Projekte (Auswahl)
- 1922–1928: Gut Garkau in Scharbeutz
- 1926/1927: Gebäude in der Onkel-Tom-Siedlung in Berlin-Zehlendorf
- 1929/1930: Ringsiedlung in Siemensstadt, Berlin
- 1929–1931: Prinzenallee/Gotenburger Straße und Stockholmer Straße in Gesundbrunnen, Berlin
- 1931/1932: Maisonette Vietingergasse 71/72 in der Wiener Werkbundsiedlung in Wien-Lainz
- 1931/1932: Doppelhaus Engelbrechtweg 4 in der Wiener Werkbundsiedlung in Wien-Lainz
- 1938: Landhaus v. Prittwitz in Tutzing
- 1950: Hugo-Häring-Haus im Biberach an der Riß
Galerie

Gut Garkau, Scharbeutz (1928)

Großsiedlung Siemensstadt, Berlin (1930)

Hugo Häring-Haus, Biberach an der Riß (1950)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Siehe die Kategorie Hugo Häring von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |