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Hugo Simberg
Hugo Simberg, Selbstbildnis, 1907

Hugo Gerhard Simberg (hamina, 24. Juni1873 - Ähtari, 11. Juli1917) war ein finnisch Maler. Er gilt vor allem als Zugehörigkeit zur Strömung der Symbolismus.

Leben und Arbeiten

Simberg wurde als Sohn eines Offiziers geboren und absolvierte einige Zeichenkurse. 1893 machte er eine Lehre bei einem Maler Akseli Gallen-Kallela im Ruovesia. 1896 reiste er nach London und 1898 bis Paris und Italien. Zu dieser Zeit begann er auch erfolgreich auszustellen.

Simberg malte oft makabre und übernatürliche Szenen, die oft den Tod verkörperten. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Kuoleman puutarha (Im Garten des Todes, 1896, nach dem Märchen Der Tod einer Mutter von Hans Christian Andersen) und Haavoittunut-Singlei (Der verwundete Engel, 1903, in dem laut Simberg jeder seine eigene Symbolik finden musste). 1906 fertigte er aus beiden Werken ein großformatiges Fresko für die Dom von Tampere. Der verwundete Engel wurde 2006 von der finnischen Öffentlichkeit zum „Nationalgemälde“ gewählt.

Simberg starb 1917 im Alter von 44 Jahren. Viele seiner Arbeiten befinden sich im Kunstmuseum Ateneum in Helsinki.

Galerie

Literatur und Quellen

  • Michael Gibson: Symbolismus, Köln, Taschen, 2006. ISBN 9783822851340

Externe Links

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