WikiDer > Hydromotor

Hydromotor
Hydraulikmotor mit dem Symbol eines Hydraulikmotors rechts davon

EIN Hydromotor oder hydraulischer Motor wird als Wandler von hydraulischer in mechanische Energie bezeichnet. Der Hydromotor wird in hydraulischen und hydrostatische Antriebe, wie das Drehwerk eines Krans, aber auch der Antrieb eines Schwerlastfahrzeugs mittels Radmotoren. Konverter in hydrodynamischen Systemen werden Turbinen genannt, man unterscheidet unter anderem:

  • Getriebe oder Getriebemotor
  • Flügelmotor
  • Axialkolbenmotor
  • Radialkolbenmotor

Hydraulikmotoren, die in hydraulischen Anlagen verwendet werden, sind immer Verdrängertyp. Das bedeutet, dass die Drehzahl in direktem Zusammenhang mit dem Hubraum des Motors steht und (die fließen) der zugeführte Flüssigkeitsstrom (und ist mehr oder weniger unabhängig vom Druck), während das Drehmoment in direktem Zusammenhang mit der Druckdifferenz über den Motor und der Verdrängung steht (und mehr oder weniger unabhängig von der Geschwindigkeit und/oder dem Durchfluss ist). Zur Berücksichtigung der Renditen gelten folgende Formeln:

T * ω = Q * Δp = Vso * n * p = (Vso * p * ω) / (2 * PI)

also T = (Vso * p) / (2 * PI)

und n = Q / Vso

Unter Berücksichtigung der Wirkungsgrade (mechanisch für Drehmoment und volumetrisch für Drehzahl) werden die Formeln für Drehmoment bzw. Drehzahl:

also T = (Vso *p*ich) / (2 * PI)

und n = Q / Vso *v

in welchem:

  • T = Paar im Nm
  • = Winkelgeschwindigkeit im rad/s
  • Q = Durchfluss in m3/s
  • Δp= Druckdifferenz über Motor in N/m2
  • Vso= Hubraum des Motors in m3 pro Umdrehung
  • n = Motordrehzahl in U/s
  • ηich = mechanischer Wirkungsgrad ± 85%
  • ηv = volumetrischer Wirkungsgrad ± 90%

Siehe auch