WikiDer > Ibiza-Skandal
Es Ibiza-Skandal, auch bekannt als Ibiza-Tor,[1] ist ein politischer Skandal in Österreich runden Heinz-Christian Strache, ehemaliger Vizekanzler und Vorsitzender der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und Johann Gudenus, stellvertretender Parteivorsitzender.
Der Skandal tauchte am 17. Mai 2019 mit der Veröffentlichung eines heimlich aufgenommenen Videos auf[2] von einem Treffen in Ibiza, Spanien, im Juli 2017, in dem die damals noch in der Opposition befindlichen Politiker Strache und Gudenus über die hinterhältigen Praktiken und Absichten ihrer Partei sprechen.[3][4][5] In dem Video scheinen beide Politiker auf Vorschläge einer Frau zu reagieren, die sich als Nichte eines russischen Oligarchen ausgibt. Es wird die Möglichkeit geboten, im Austausch für Regierungsaufträge positive Nachrichten an die FPÖ zu bringen. Strache und Gudenus verweisen auch auf korrupte politische Praktiken bei vielen anderen wohlhabenden Geldgebern der FPÖ in Europa und anderswo.
Strache sagte in einer Antwort, dass es sich um ein privates Gespräch handele und er sich zur Einhaltung des Gesetzes verpflichtet habe. Er nannte es dennoch "dumm, verantwortungslos und falsch" und beschloss, aus der Regierung zurückzutreten.[6]
Der Skandal verursachte den Sturz des Österreichers Kurz I. Regierung am 18. Mai 2019 und die Ankündigung vorgezogener Neuwahlen.[7][8][9]
Im August 2020 tauchten jedoch neue Aufnahmen des Gesprächs auf, in denen Strache und Gudenus sich klar weigern, das Angebot der Frau anzunehmen.