WikiDer > Informationsnummer
EIN Informationsnummer oder Service Nummer ist ein Telefonnummer mit separatem Tarif. Dies kann eine gebührenfreie Nummer sein oder eine Zahlungsnummer wobei der Anrufer zusätzlich zu den normalen Gesprächskosten über die Telefonrechnung einen Betrag an den Anbieter des jeweiligen Dienstes zahlt. Es gibt in Die Niederlande vier verschiedene Zahlenkombinationen als Anfang solcher Telefonnummern, für verschiedene Kategorien. Das Behörde für Verbraucher und Märkte überwacht die Einhaltung der Regeln.
Mit dem Nummer Benutzer ist die Person, der eine Nummer zugewiesen wurde, nicht zu verwechseln mit der Person, die die Nummer anruft.
Vorschriften
Kapitel 3 der Verordnung des Wirtschaftsministers vom 10. Mai 2004, Nr. WJZ 4028595, mit Regelungen zur Universaldienstleistung und Endnutzerinteressen (Verordnung über Universaldienstleistung und Endnutzerinteressen) (unhöflich) enthält Regeln zum Schutz der Interessen der Endnutzer.
Das Verordnung des Wirtschaftsministers vom 26. April 2013, Nr. WJZ/13069010, zur Änderung der Grundversorgungs- und Endnutzerinteressen-Verordnung im Zusammenhang mit der Einführung von Höchsttarifen für 090x-Kundendienstrufnummern und besserer Tariftransparenz für 090x-Rufnummern enthält Änderungen in diesem Kapitel: Änderungen aller Informationsnummern mit Wirkung zum 1. Juli 2013 und zusätzliche Gebührenbeschränkungen Kundendienst die am 13.06.2014 in Kraft getreten ist.[1]
Außerdem gibt es die Dekret vom 7. Mai 2004 zur Festlegung von Regeln für die Interoperabilität öffentlich zugänglicher elektronischer Kommunikationsdienste, den Zugang zum Europäischen Rufnummernraum und den grenzüberschreitenden Zugang zu nicht geografischen Nummern (Interoperabilitätsdekret). Es Erlass vom 30. Mai 2012 zur Änderung des Erlasses über die Interoperabilität, des Erlasses über Peripheriegeräte und Funkanlagen von 2007, des Erlasses über Universaldienste und Endnutzerinteressen, des Erlasses über die Gebühren des Telekommunikationsgesetzes, des Erlasses über Zugangsbeschränkungen und des Erlasses über die Frequenzen zur Umsetzung der überarbeiteten Telekommunikationsrichtlinien (Umsetzung der überarbeiteten Verordnung über die Telekommunikationsrichtlinien) hat unter anderem Artikel 5 des Interoperabilitätsbeschlusses zum 1. Juli 2013 geändert. Es gibt auch die Grundsatzregeln Artikel 5 Dekret über die Interoperabilität, Unabhängige Post- und Telekommunikationsbehörde (OPTA)[2] (OPTA ist ein Vorläufer der Behörde für Verbraucher und Märkte). Ein Telekommunikationsanbieter muss sicherstellen, dass Endbenutzer Nummern verwenden können, die mit 0800, 084, 085, 087, 088, 0900, 0906, 0909, 116, 14 oder . beginnen 18 (nur für Mobilfunkrufe auf 0800er-Nummern, wenn der Nummernnutzer in diesem Fall auch diesen kostenlosen Service anbietet) und darf nur dann einen höheren Tarif berechnen, wenn dies zur Deckung der Mehrkosten erforderlich ist, z und 0909. Wenn Sie ein Anrufpaket oder ein Abonnementformular haben, das es dem Anrufer ermöglicht, unbegrenzt zu telefonieren, können nur die zusätzlichen Kosten ausgeschlossen werden. Bei Mobilfunkanrufen zu 0800-Nummern darf der Telekomanbieter dem Rufnummernnutzer nur die normalen Mehrkosten für Mobilfunkanrufe (nur SIM) in Rechnung stellen.
Seit dem 1. Juli 2013 werden Verkehrstarif und Informationstarif in den Tarifen und deren Bekanntgabe getrennt. Dies wird als CS-Modell bezeichnet, wobei C für Kommunikation und S für Service steht. Der Verkehrstarif entspricht dem Anruf einer normalen Festnetznummer (eine geografische Nummer, beginnend mit a geografische Vorwahl), den sogenannten geografischen Tarif. Der Informationstarif ist unabhängig davon, ob Sie vom Festnetz oder vom Handy aus anrufen. Bei einem Informationstarif von mehr als 15 Cent pro Minute muss der Anbieter zudem ein selbst gewähltes Maximum pro Anruf anwenden, mit Meldepflicht dieses Maximums (siehe unten).
0800
0800-Nummern sind für den Anrufer kostenlos, auch mit Handy. Der Nummernnutzer zahlt eine Gebühr an den Telekommunikationsanbieter. Dieser kann bei Mobilfunkgesprächen höher sein. Der Rufnummernnutzer darf daher die Rufnummer mit einem Mobiltelefon unerreichbar machen.
Diese Nummern werden hauptsächlich von Unternehmen verwendet, die ihren Kunden einen kostenlosen Service anbieten möchten. Sie werden manchmal so oft angerufen, dass der Personalaufwand für die Beantwortung zu hoch wird, deshalb haben sich viele Anbieter dafür entschieden, die 0800-Nummer außer Betrieb zu nehmen und durch eine 0900-Nummer mit niedrigem Tarif zu ersetzen.
Eine 0800-Nummer ist in der Regel nur aus den Niederlanden erreichbar. Eine gebührenfreie Nummer ist nicht in allen Ländern eine 0800-Nummer, zum Beispiel in Spanien eine 900-Nummer.
0900
0900-Nummern sind für seriöse/geschäftliche Informationen und Dienstleistungen bestimmt. Sie dürfen nicht für Dienste erotischen oder unterhaltenden Charakters verwendet werden.
Da der Rufnummerninhaber auch aus dem Ausland erreichbar sein möchte, wird für Anrufer im Ausland oft eine geografische Rufnummer ausgeschrieben. Es heißt zum Beispiel:
- 0900-8844 (aus dem Ausland 0031-343578844)
Diese normale Telefonnummer ist aber auch aus den Niederlanden erreichbar (als 0343-578844) und dann wird der Auskunftstarif umgangen. In diesem Fall wird dem Anrufer oft nicht derselbe Service angeboten, weil er beispielsweise im Auslandsamt landet. Da ein Informationstarif (einen Teil) der Kosten für das Anbieten des Dienstes kompensieren soll, nehmen einige Anbieter bei einem Anruf aus den Niederlanden keinen Anruf auf die normale Nummer an.
0909 und 0906
- 0909-Nummern sind für Unterhaltung, Spiele und Wettbewerbe. Sie dürfen auch für seriöse Dienste verwendet werden, jedoch nicht für Dienste mit erotischer Natur.
- 0906-Nummern sind für Dienste mit erotischem Charakter bestimmt, können aber für alle Arten von Diensten verwendet werden.
Da diese Nummern Einnahmen generieren sollen, sind sie mit einer normalen Telefonnummer nie zu erreichen. Um Missbrauch zu verhindern, sperren viele Arbeitgeber die Serien 0906 und 0909, während die seriöse 0900 weiterhin normal verfügbar bleibt.
Preisliste
Bei Premium-Rufnummern ist die Angabe des Tarifs bei der Veröffentlichung zwingend erforderlich Der Tarif wird oft sehr klein geschrieben, mit kryptischen Abkürzungen (z.B. 50 cphm Cent pro halbe Minute) oder ganz leise geflüstert (bei Radiowerbung) .
Seit dem 1. Juli 2013 müssen der Verkehrstarif und der Informationstarif für kostenpflichtige Servicerufnummern sowohl bei der Werbung in der Öffentlichkeit als auch vor dem Anruf getrennt angegeben werden.[3] Anstelle des Verkehrstarifs selbst genügen "Ihre üblichen Gesprächsgebühren". Bei einem Informationstarif von mehr als 15 Cent pro Minute gilt ein Maximum pro Anruf und es besteht auch eine Meldepflicht für dieses Maximum. Die offizielle Erklärung enthält folgende Beispieltexte[4]:
- Kein Auskunftstarif: 'Sie zahlen Ihre üblichen Gesprächskosten für diese Auskunftsnummer'
- Auskunftstarif pro Minute (pm) ≤ 15 ct: 'Diese Auskunftsnummer kostet x pro Minute, zuzüglich Ihrer üblichen Gesprächskosten'
- Auskunftstarif PPM > 15 ct: 'Diese Auskunftsnummer kostet x pro Minute, maximal y pro Anruf, zuzüglich Ihrer üblichen Gesprächskosten'
- Auskunftstarif pro Anruf: 'Diese Auskunftsnummer kostet x pro Anruf, zuzüglich Ihrer üblichen Gesprächskosten'
- Infotarif nachmittags ≤ 15 ct mit Starttarif: 'Diese Inforufnummer kostet x pro Minute, mit Starttick y, zuzüglich Ihrer üblichen Gesprächskosten'
- Auskunftstarif pm > 15 Cent mit einem Starttarif 'diese Informationsnummer kostet x pro Minute, mit einem Starttick von y, mit maximal z pro Anruf, zuzüglich Ihrer üblichen Gesprächskosten'.
Die zusätzliche Startgebühr fällt zusätzlich zu den üblichen Gesprächsgebühren an.
Das Gesetz verlangt klare und eindeutige Tarifaussagen[5][6]. Die Meldungen 'Ort' und 'Fern-Tarif' werden nicht und werden daher generell nicht mehr verwendet.[7]
Diese Meldepflicht wird von der Regulierungsbehörde ACM überwacht.
Vom 13. Juni 2014 für 090x-Nummern, die für den Kundenservice verwendet werden, wird ein maximaler Aufpreis von € 1,- pro Anruf festgelegt. Damit belaufen sich die maximalen Kosten für den Kundenservice auf 1 € pro Anruf "Ihre üblichen Gesprächskosten"[8]
Höchstpreise
Seit dem 1. Januar 2015 beträgt der Höchsttarif für eine kostenpflichtige Servicerufnummer 1 Euro pro Minute bzw. 140 Cent pro Anruf. Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass dies gegen die Richtlinie 2011/83/EU verstößt.[9] Der Minister hat die Universaldienst- und Endnutzerinteressen-Verordnung (Rude) dahingehend geändert, dass der Höchsttarif für Anrufe beim Kundendienst ab dem 1. Juni 2017 kostenlos sein muss.[10]
Nummernlänge
In den Niederlanden gibt es kurze (achtstellige) und lange (elfstellige) Informationsnummern.
Eine Kurznummer besteht aus einem vierstelligen Präfix. Eine Kurznummer ist daher 8-stellig. Da nur eine begrenzte Anzahl von Kurzrufnummern zur Verfügung steht, gelten für eine Kurzrufnummer besondere OPTA-Bedingungen, wie z.
Eine lange Nummer besteht aus einem 7-stelligen Präfix. Eine lange Namensnummer ist daher 11-stellig. Hierfür gelten keine OPTA-Bedingungen.
Welche Nummern als lange oder kurze Nummern verfügbar sind, lässt sich aus den Nummernplan.[11][12]
| Nummer beginnt mit | Länge | Verfügbarer Betrag |
|---|---|---|
| 0900 | kurz | 2700 |
| 0900 | lange | 7 300 000 |
| 0800 | kurz | 3400 |
| 0800 | lange | 6 600 000 |
Standardisierung
Die Nummern 0800 und 0900 sind europäisch genormt, im Einklang mit Nordamerika wo kostenlose 1-800- und kostenpflichtige 1-900-Nummern schon viel länger verwendet wurden. Betuwe (beginnend mit 08), obwohl es keine Nummern gab, die mit 0800 begannen.[13]Auch der internationale Zugangsnummer (09) wurde auf 00 geändert, nicht nur um Platz für Informationsnummern zu schaffen, sondern auch um einer europäischen Norm zu entsprechen.
Siehe auch
- Nicht geografische Nummern
- Namen nennen
- Wangiri-Betrug, Betrug mit teuren Premiumnummern