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Iramac

irakisch (International Recording and Artist Management Company) war ein Holländer Plattenlabel die von 1965 bis etwa 1969 für Furore sorgte.

Initiator ist der Geschäftsmann Sylvio Samama (1925-1992), Vater des Musikers Leo Samama. Er hat durch Erbschaften und Investitionen einiges an Reichtum angehäuft. Er will hochwertige Aufnahmen von klassische Musik ob es kaufmännisch gerechtfertigt ist oder nicht. Es ist auch die Zeit, in der die Stereoaufnahmen in Gang kommen. Er versammelte eine Reihe von Experten um sich. André van de Water, Techniker bei Philips, wechselte zu ihm. Aufnahmen werden als großartig beschrieben, Broekmans & Van Poppel verkaufte sie. Unter anderem Han de Vries, Cristina Deutekom und Daniele Dechenne veröffentlichte Aufzeichnungen über Iraqac.

Samama sieht jedoch, dass sein Einfluss schwindet und ernennt einen neuen Direktor. Willem Duys trat der Belegschaft bei und Harry Knipschild war auf Fürsprache von Willem van Kooten als Werbeleiter eingestellt. Die Geschäftsadresse lautet Brediusweg 63 in Bussum; Duys Büro. Klassische Musik hingegen ist schön und schön, brachte aber nicht viel Geld in die Schublade. Deshalb hat Iramac ein Pop-Label gegründet: Relax, aber Künstler muss sie noch suchen. Duys landet bei der Band Kurz '66, aber ihr Manager wird nur zustimmen, wenn auch Iramac Die Außenseiter von Wally-Steuer zieht. So landen die Outsider (The Outsiders) bei einem ordentlichen Plattenlabel. Andere Künstler, die (kurz) bei Relax unterschrieben haben, waren Martine Bijl, Thijs van Leer, Edwin Rutten und Dick Poons.

Auch die populären Künstler konnten das Label nicht retten und 1969 erlosch das Label.