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Das Gemeinsame Testaktionsgruppe oder JTAG ist in der 1980er Jahre begann, das Problem des Testens der immer dichter werdenden Elektronikplatinen und Chips anpacken.
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Die JTAG-Gruppe definierte einen Standard namens Boundary Scan, der später zum IEEE 1149.1 Boundary Scan wurde zum Standard.
Bevor es den Standard gab, wurden die meisten Systeme entweder über einen (großen und teuren) Verbinder an ein Testsystem angeschlossen oder indem sie an einem "Nagelbett" oder einem Feinbett befestigt wurden Prüfspitzen drücken. Da die Pins normalerweise 2,54 mm voneinander entfernt waren, war dies nur überschaubar. Allerdings musste die Prüftechnik durch das Aufkommen von Steckverbindern mit Abständen von 1 Millimeter und noch weniger, die beidseitige Beschichtung der Platinen und SMD (Oberflächenmontierte Geräte), der selbst kleinere Bauteile einfach auf die Platinen "klebt", so dass kein Platz für Prüfspitzen bleibt.
Der JTAG-Ansatz besteht darin, mehrere Zellen, Chips, Karten und Subsysteme über einen seriellen Datenkanal über fünf Drähte wie ein einziges großes Schieberegister zu verbinden, das aus- und eingelesen werden kann. Chipintern lassen sich die Pins per JTAG von der Elektronik isolieren und separat ansteuern (Grenze). Über die Pins können externe Platinen- und Chipverbindungen getestet werden. Außerdem kann die interne Elektronik durch Stimulation und Lesen der Ausgänge getestet werden.
Später wurde die Verwendung des Boundary-Scans auf die in-situ-Programmierung von Speichern und Logikschaltungen (z. B. Blitz- PROMS auf einem funktionierenden Gerät neu schreiben). Der nächste Schritt war die Kontrolle auf dem ChipDebugger (Emulatoren) und Überprüfung der Elektronik während des Betriebs oder in einem bestimmten Modus.
Da neueste Entwicklungen es ermöglichen, die Logik (neu) zu programmieren, zu testen und erkannte Fehler zu lokalisieren, findet man häufig Entwicklungsumgebungen, in die der JTAG integriert ist.
Europa war eine treibende Kraft bei der Entwicklung von JTAG-Tools. Mit JTAG-Technologien (ein Spin-off von Philips Eindhoven) und Göpel (Spin-off von Jenaer Optronik, Jena, Deutschland) Europa spielt im JTAG-Toolmarkt nach wie vor eine herausragende Rolle.