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Jan Broeksz
Jan Broeksz
Jan Broeksz
Allgemeine Information
Vollständiger NameJohannes Bartholomäus Broeksz
Geboren12. Februar1906
Verstorben19. November1980
PartySDAP, Arbeiterpartei (ab 1946)
Politische Funktionen
1935-1941, 1945-1962GemeinderatHilversum
1956-1980Erstes Zimmer
1968-1975Fraktionsvorsitzender EK
1970-1979Europäisches Parlament
Biografie bei Parliament.com
Portal  Portalsymbol  Politik
Die Niederlande

Johannes Bartholomäus (Jan) Broeksz (Amsterdam, 12. Februar1906 - Hilversum, 19. November1980) war ein NiederländischRundfunkpionier, der jahrzehntelang eine prägende Figur innerhalb der VARA.

Broeksz trat 1929 der VARA bei, die zu dieser Zeit noch ein kleiner Sender war, und konnte so viele verschiedene Dinge tun. Seine Hauptfunktion in der die 30er war der Büroleiter, aber er arbeitete auch als Reporter. Dabei konzentrierte er sich auf Sport- und Inlandsnachrichten.

Am 1. August 1940 verließ Broeksz den Sender aus Protest gegen die Unterstellung des Senders NS B'äh Rost van Tonningen. Während der Krieg Broeksz arbeitete für die PTT und leistet Widerstandsarbeit.

Nach der Befreiung wurde Broeksz zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten der niederländischen Rundfunkwelt. Er war Vorstandsmitglied der Niederländischer Rundfunkverband, das Stiftung Niederländisches Schulradio und später die NOS. Später war er Vorsitzender des Europäische Rundfunkunion. Von 1966 bis zu seiner Pensionierung 1971 war Broeksz auch Sender der VARA. In letzterer Position war er der Nachfolger von Jaap Burger.

Neben seiner Rundfunkarbeit war Broeksz auch politisch aktiv. Von 1935 bis 1962 (mit kriegsbedingter Unterbrechung von 1941 bis 1945) diente er für die SDAP und ab 1946 für die Arbeiterpartei in dem Gemeinderat von Hilversum. Von 1956 bis 1980 war er für die Arbeiterpartei Mitglied von Erstes Zimmer, von 1968 bis 1975 war er Fraktionsführer. Von 1970 bis 1979 saß er auch als PvdA-Politiker im Europäisches Parlament; er wurde nicht gewählt, sondern ernannt (die ersten Wahlen zum Europäischen Parlament fanden erst 1979 statt). Für ihn die J. B. Broekszprijs genannt.

J. B. Broeksz während einer Präsentation im Jahr 1965

Externe Links

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