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Jan Fevijn

Jan Fevijn (Veurne, 10. Mai1490 - Brügge, 23. Oktober1555), auch Jan van Fevijn oder Johannes Fevynus, war a Humanist.

Lebenszyklus

Die Familie Fevijn war mit der Familie Hedenbault verwandt, die beide traditionell mit dem burgundischen Hof verbunden waren. Nach dem frühen Tod ihres Vaters wurden Jan und seine Schwester in die Familie von Philip van Hedenbault aufgenommen und nach dessen Tod von Karl von Hedenbaut. Da Karel den Prinsenhof bewohnte, der als Vertrauter für dessen ordnungsgemäße Instandhaltung eingesetzt wurde, ließ sich auch Jan Fevijn dort nieder.

1506 wurde Fevijn in De Lelie . registriert Löwen im. 1511 wurde dort sein Studium abgeschlossen und er ging noch nach Bologna als Arzt beider Rechte daraus zurückzukehren. Er war noch Student in Leuven, als er 1510 Nutznießer des 25 St.-Donaas-Kathedrale. Nach seiner Rückkehr aus Italien er wurde zum Priester geweiht, ab 1523 war er Gelehrter oder Direktor der Kapitelschule und blieb bis 1527 in der Prinsenhof wohnen. Unter anderem kümmerte er sich um die Reste des Zoos, genauer gesagt um die exotischen Vögel. 1519 dankte ihm Erasmus für die sehr angenehmen Tage seines Aufenthalts dort. Danach wohnte er am Dijver, direkt neben dem Gruuthuse-Palast.

Fevijn stand in Brügge in regelmäßigem Kontakt mit Juan Luis Vives und mit Marcus Laurinus. Er begrüßte ihre Besuche Erasmus, Franz von Craneveld, Thomas More und blieb mit ihnen in Briefkontakt. Besonders intensiv war der Kontakt zu Crannevelt. Adrian Barlandus und Hubertus Barlandus ihm einige ihrer Werke gewidmet.

1524 segnete er die Hochzeit von marriage Juan Luis Vives und Margareta Valldaura, beide marranos oder umgewandelt Juden.

1531 schrieb er an Crannevelt über die Verbrennung einiger weniger ketzerisch das hatte in Brügge stattgefunden.

Literatur

  • Johan DE CAVELE, Der Beginn der Reformation in Flandern (1520-1565), Brüssel, 1975.
  • Pieter G. BIETENHOLZ, Jan van Fevijn, in: Contemporaries of Erasmus, A Biographical register of the Renaissance and Reformation, Toronto, 1985, S. 26.
  • M. VERWEIJ, Johannes Fevynus, Kleinhumanist aus Brügge am Scheideweg zwischen Erasmus, Vives, Marcus Laurinus und Franciscus Craneveldius, S. 861-870 in: Rhoda SCHNUR, Acta Conventus Neo-Latini Bonnensis: Proceedings of the 12th InternationalCongress of Neo-Latin Studies (Bonn 2003), Arizona State University Press, 2006. ISBN 978-0-86698-360-0