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Jan Mathijs Peters
Jan Mathijs Peters
J. M. Peter (1961)
Allgemeine Information
Vollständiger NameJan Matthijs Peters
GeborenWirklich, 11. Oktober1908
VerstorbenSittard, 25. Januar1962
PartyKVP
Portal  Portalsymbol  Politik
Die Niederlande

Jan Mathijs Peters (Wirklich, 11. Oktober1908 - Sittard, 25. Januar1962) war ein NiederländischWiderstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg, Lehrer, Bürgermeister und Mitglied des Parlaments.

Arbeit und Widerstandsarbeit

Jan Mathijs Peters wurde am 11. Oktober 1908 in Echt geboren. Er war ein Sohn von Gerardus Hubertus Peters (* 28. Februar 1876, 21. Januar 1945 infolge Kriegsgewalt in Berkelaar-Echt) und Gertruda Elisabeth Vos. Er heiratete am 31. Juli 1936 (zeremonielle Hochzeit: 4. August in Echt) Maria Elisa Jacqueline Konings, geboren am 7. Dezember 1907. Peter wurde 1928 Lehrer an der R.K. Grundschule für Jungen in in Montfort von 1928 bis um 1936. In dieser Zeit verfasste er zahlreiche Gedichte und Reime, aber auch ein Theaterstück: die Komödie „Der erkältete Tote“, die unter seiner Regie am 22. In Montfort war er 1932 einer der Initiatoren, Regisseur und einer der Protagonisten des Open-Air-Stücks 'de Zwarte Ridder', das von der lokalen Fanfare 'de Vriendenkring' aufgeführt wurde, in der er mitwirkte. Am 29. August 1929 erwarb er den Befähigungsnachweis als Schulleiter, danach studierte er weitere vier Jahre Philosophie und Pädagogik. Am 1. Juli 1936 wurde er zum Schulleiter des R.K. Jungenschule in Braten. Während der Kriegsjahre leitete er dort eine Widerstandsgruppe, die eine Fluglinie aufstellte, um geflohenen deutschen Widerstandskämpfern und Piloten bei der Flucht nach Belgien zu helfen. Mit nur vierzig Leuten, die ihm zur Verfügung standen, gelang es ihm im Herbst 1944, Roosteren kampflos in die Hände der Alliierten zu bringen. Für seine Widerstandsarbeit wurde er 1951 mit dem Militär-Wilhelmsorden zum Ritter geschlagen.

1935 war er zusammen mit Mr. Souren te Heerlen, Initiatorin und Gründerin der Katholieke Paedagogische Vereeniging, einer wissenschaftlichen Vereinigung für Akademiker und M.O. Zusammen mit Souren war er auch Initiator von Studientagen für junge Limburger Lehrer. Von 1938 bis 1940 war Peters Vorstandsmitglied der Internationalen Katholischen Vereinigung zur Propaganda des Friedensgedankens mit niederländischen, belgischen, französischen, englischen, dänischen und zunächst deutschen Sektionen. 1941 veröffentlichte er eine Übersetzung aus dem Französischen von Henri Pradels preisgekröntem Werk „Comment ehemalige des Hommes“, herausgegeben vom Jungenwaisenhaus in Tilburg. 1942 wurde er Mitglied des begrenzten akademischen Studienclubs zur Erforschung der Frage der „Wiederherstellung des Familienlebens und der Familienerziehung“. Ab 1942 war er im Widerstand aktiv. Als Widerstandskämpfer war er viermal in unmittelbarer Lebensgefahr, einmal vor dem Erschießungskommando, aus dem er aus Versehen gerettet wurde.

Nach dem Krieg

Nach dem Krieg war Peters von September bis Oktober 1944 amtierender Bürgermeister von Roosteren. Am 4. Juni 1946 übernahm Jan Peters stellvertretend für die KVP Sitz im Repräsentantenhaus, den er bis zu seinem tödlichen Verkehrsunfall am 25. Im Zusammenhang mit seiner Mitgliedschaft im Parlament wurde er am 15. Juni 1946 als Schulleiter in Roosteren ehrenvoll entlassen. Neben dem Abgeordnetenhaus war er vom 1. Januar 1957 bis zu seinem Tod am 25. Januar 1962 Chefredakteur der Tageszeitung Der neue Limburger. Er war auch Vorstandsmitglied der KRO. Überregional bekannt wurde er für diesen Sender mit seiner Radiokolumne „Sind Sie auch von der Partei?“, in der er selbst Beiträge lieferte.

Auszeichnungen

Externe Links

Vorgänger:
J. H. Schreurs
Bürgermeister von Roosteren (wnd)
1944
Nachfolger:
M.E.Ch.A.L. smets
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