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Jo Zanders | ||||
| Bürgermeister von | Venlo | |||
| Politische Partei | Römisch-katholische Staatspartei | |||
| Startjahr | 1941 | |||
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Jo Zanders (Venlo, 10. März1908 - Dort, 12. Februar1999) war mal Bürgermeister der Holländer Gemeinde Venlo während der Zweiter Weltkrieg.
Treiber
Zanders war seit 19. Juni 1935 und ab 14. Juni 1939 Stadtrat Alderman und verrückter Bürgermeister zugunsten von Römisch-katholische Staatspartei. Er wurde 1941 ernannt, nachdem Mr. B. M. Berger war als Bürgermeister von Venlo zurückgetreten. Berger trat zurück, als die Gemeinderäte auf Anordnung der deutschen Besatzer abgeschafft wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Zanders unter der Säuberungsdekret 1945 mit dem Verlust seiner Rentenansprüche als Bürgermeister entlassen.[1]
Verdacht auf Zusammenarbeit mit Deutschen
Zanders' Funktion als Bürgermeister wurde nach dem Krieg von einem Reinigungskomitee untersucht. Er wurde verdächtigt Zusammenarbeit mit den Deutschen und blieb deshalb in einem Gefangenenlager in Steyl, aus dem er fliehen konnte. Nachdem er sich beim Politischer Ermittlungsdienst in Roermond wurde er dort im Internierungslager eingesperrt.[2] Zwei Detektive aus der Abteilung für politische Ermittlungen für Mittel-Limburg hat sich im Rahmen der strafrechtlichen Ermittlungen am 15. Februar 1946 in einem Bericht zu den Ermittlungen der Reinigungskommission geäußert.[3] Sie stellten fest, dass die Festnahme und Anklage von Zanders teilweise auf einer belastenden Aussage eines Zeugen beruhte, der den Ermittlern sagte, dass er diese Aussage nie abgegeben habe und auch die genannten Tatsachen falsch seien. Darüber hinaus brachten die Berichterstatter zum Ausdruck, dass die Schlussfolgerungen des Reinigungsausschusses wenig Objektivität aufwiesen und in einigen Punkten nicht der Wahrheit entsprachen.
Zanders war mit Bescheid vom 4. Oktober 1946 (LWL 2555) Staatsanwalt der Sondergericht in 's-Hertogenbosch bedingungslos von der Strafverfolgung suspendiert.
Evakuierung
Im November 1944 wurde Zanders unter anderem durch den schwedischen Konsul und die Rotes Kreuz Es wurde erfolglos versucht, die von der Besatzungsmacht angeordnete Evakuierung der Bevölkerung von Venlo über Deutschland in den Norden der Niederlande zu verhindern. Als mögliche Alternative plädierte er dafür, den Fluss zu überqueren Gittergewebe an die dann schon befreiten Blerick.[4]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Vorgänger: B. M. Berger | Bürgermeister von Venlo 1941-1945 | Nachfolger: B. M. Berger |