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Josephus Judocus Zacharias („Jos“) Croin (Middelburg, 15. März1894 - Amsterdam, 24. November1949) war ein Holländer Maler.
Als er elf war, besuchten er und sein Vater eine Ausstellung von geboorte Vincent van Gogh. Dies beeindruckte ihn so sehr, dass er seinen Entschluss zum Ausdruck brachte, Maler zu werden. Mit dreizehn verdiente er sein eigenes Taschengeld own Porträts von Bekannten und Lehrern. Bereits mit sechzehn Jahren gewann er eine Goldmedaille bei einer Ausstellung der Zeeländischen Maler in painter Spülen. 1912 trat er im Alter von achtzehn Jahren in die Akademie der Bildenden Künste im Den Haag. Die Pläne seiner Familie, ihn zum Kunstlehrer auszubilden, scheiterten. Das dafür notwendige Fach Mathematik konnte nicht auf das Interesse des jungen Croin zählen.
Jos wollte Maler werden und ging deshalb 1916 für ein zweijähriges Studium an die Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam, die Zeit, als Professor Anthony Derkinderen es gab Direktor. Nach kurzer Zeit in Laren (1918) und Den Haag (1918-1920), verließ er 1920 für Paris. In dieser Stadt wurde er Schüler der Fauvist Othon Frieszo. Auf der Grundlage eines Stipendiums verbrachte er einige Zeit in Rom. Außerdem unternahm er Studienreisen durch Frankreich und Spanien und arbeitete an der bretonischen und normannischen Küste.
Croin starb in Amsterdam am 24. November 1949, wenige Tage nach der Eröffnung seiner Ausstellung bei Huinck und Scherjon. Er wurde an einem trüben Herbsttag im Driehuis-Westerveld eingeäschert.
Arbeit
Jos Croin malte, zeichnete und geätzt meist:
- Stadtbilder: berühmte Orte in Paris wie Notre Dame und der Pont Neuf, aber auch weniger bekannte Plätze wie der Place Fürstemberg, Amsterdamer Grachten und spanische Stadtbilder
- Landschaften: Veere, Blaricum, Le Midi
- Hafen- und Strandblick: Bretagne, Normandie, Veere, Volendam
- Stillleben: Schalentiere, Früchte
- Blumenarrangements
- Porträts
- Akte
Croins Arbeiten wurden von dem bekannten Kunstsammler gesammelt Piet Boendermaker.
Quellen
- Jos Croin, eine psychologische Kritik, von: J. Helder; Elsevier's Illustrated Monthly Journal, 1921, S. 355-358
- Jos Croin, von J. de Kat; Morks' Lager, Juni 1925, S. 351–354
- Bei der Arbeit von Jos Croin, Allgemeine illustrierte Wochenzeitung Opgang, 31. Oktober 1931
- Jos Croin in der Kunsthalle von Hasselt in Rotterdam, von: Koomen; Elsevier's Illustrated Monthly Journal, 1932, S. 149-151
- Jos Croin bei G.J. Nieuwenhuizen Segaar in Den Haag, durch; Cornelis Veth; Monatszeitschrift für Bildende Kunst, 1946, S. 40
- Jos Croin von: Cornelis Veth; Das niederländische Verlagshaus, Amsterdam 1947
- Die Arbeit von Jos Croin in den letzten Jahren bei Huinck und Scherjon, von: D. V. Nijland; Monatszeitschrift Bildende Kunst, 1950, Nr. 26, S. 19-20
- Lexikon Niederländische bildende Künstler 1750-1950 von: Pieter A. Scheen; Kunsthandel, Pieter A. Scheen N.V., Den Haag 1969, S. 232
- Kleine Meister des Expressionismus, von: Jan Dirk van Scheyen, PZC 6. Dezember 2001
Externer Link
- Landesamt für kunsthistorische Dokumentation[toter Link]