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Jute-Leder (Russisch: Юфть) ist eine Art Leder aus Kalbs- oder Rindsleder. Sowohl das Kunstleder selbst als auch der Name stammen von Russisch Ursprung.
Juchtleder ist ein sehr starkes und geschmeidiges Leder, das reich Birkenteeröl behandelt werden. Dadurch entsteht ein typischer Geruch. Es wird seit dem 18. Jahrhundert auch außerhalb Russlands hergestellt und in Schuhen, Bucheinbänden und Geldbörsen verwendet.
Vorbereitung und Bewerbungen
Lehrer (Russisch für Paar) ist nicht nur weich und glatt, sondern auch wasserdicht. Ursprünglich wurden zwei Lederblätter in Form einer Tasche zusammengenäht, in die eine Verarbeitungsflüssigkeit gegossen wurde. Die Blätter wurden paarweise verkauft.
Leder wird traditionell aus der Haut von Jungrindern hergestellt. Nachdem die Häute enthaart, gewaschen und im Säurebad vorbehandelt wurden, werden sie mit Weiden- oder Pappelrinde gegerbt. Anschließend werden die Häute zwei Tage in einer Mischung aus Roggenmehl, Wasser und Salz eingeweicht, um sie geschmeidiger zu machen. Anschließend werden die Häute gewaschen und wieder getrocknet.
Die höchste Qualität wird für weißes Juteleder verwendet. Die zuvor behaarte Seite wird mit Birkenteeröl oder Robbenriss (später auch Lebertran) eingerieben und getrocknet. Die anderen Häute sind ebenfalls rot oder schwarz lackiert und gefettet. Nach dem Trocknen wird das Leder sukzessive dünner gewalzt und nochmals mit Öl oder Riss und Talg eingerieben. Rotes Jute-Leder wird hauptsächlich für Geldbörsen verwendet, schwarzes Jute-Leder für Schuhe aber auch zum Beispiel für Pferdepassen.
Birkenteeröl verleiht Juwelenleder seinen typischen Duft, der Insekten abwehrt. Das beste Juwelenleder kommt raus Nowgorod und Südrussland. Normales rotes Leder wird mit Duftstoffen behandelt, damit es wie Juwelenleder aussieht.