WikiDer > Jules Greindl
Jules Xavier Charles Joseph Léonard Graf Greindl (Berge, 7. September1835 - Frost, 30. Juli1917) war ein BelgierDiplomat und Staatsminister.
Biografie
Jules Greindl war der Sohn von Generalleutnant Baron Leonard Greindl und war ein Jugendfreund des Kronprinzen und späteren Königs Leopold II. Kronprinz Leopold ermutigte Jules Greindl aufgrund seiner guten Sprachkenntnisse zu Diplomatie gehen. Jules Greindl wurde in 1857 Arzt in de Rechte und legte gleich danach seine diplomatische Prüfung ab.
Schon während seines Studiums war Greindl im Auswärtigen Amt tätig. Im 1858 wurde Greindl Sekretär auf der belgischen Botschaft von Italien im Rom. Im folgenden Jahr zog er nach Konstantinopel um ein weiteres Jahr später zu gehen Paris bewegen. Im 1862 er wurde Sekretär in St. Petersburg in 1864 um diese Funktion in Schweiz.
Kronprinz Leopold war beeindruckt von Jules Greindls Fähigkeiten. Als Leopold König wurde, ernannte er Greindl bald zum außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigter Minister im Schweiz. Greindl war damals knapp 30 Jahre alt. Greindl erfüllte anschließend nacheinander dieselbe Funktion Griechenland und Truthahn (1867-1870), an der Deutscher Bund (1870-1872) und in Spanien (1872-1876), wo damals die Zweiter Karlistenkrieg tobte. Leopold II. hatte Jules Greindl beauftragt, die Möglichkeiten der de Philippinen von Spanien gekauft und an Belgien angeschlossen werden. Dies scheiterte jedoch und Leopold II. rief Greindl zurück zu Generalsekretär aus dem werden Association Internationale Africaine (AIA), die der König in 1876 gegründet, um in den späteren Jahren humanitäre Projekte aufzubauen Freistaat Kongo. Unter anderem Henry Morton Stanley im Auftrag der AIA Erkundungsreisen in das Gebiet unternommen.
Greindl war mit Leopolds Kolonisierungsdrang nicht zufrieden und bat den König, seine diplomatische Laufbahn fortzusetzen. Im 1879 Jules Greindl wird erneut außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister in Mexiko (1879-1880), in Portugal (1881-1888) um endlich in 1888 in die berufen werden Deutsches Kaiserreich. Dort blieb er im Amt, bis 1912. Dieser letzte Posten war Greindls wichtigster Posten und er blieb über 24 Jahre lang bevollmächtigter Minister. Im 1911 Greindl warnte bereits vor möglichen bevorstehenden Kriegsgefahr aus Deutschland. Greindl hat dazu eine Notiz geschrieben, die in 1913 wurde als Grundlage für die Umsetzung des Gesetzes über allgemeine Wehrpflicht.
Im 1907 Jules Greindl wurde von König Leopold II Staatsminister. Im 1910 Greindl hat es verstanden Hauptband in dem Leopold-Orden und am 24. Mai 1912 erhielt er die Verdienstorden der preußischen Krone. Bei seinem Rücktritt von der Diplomatie im selben Jahr wurde Baron Jules Greindl der Titel eines Anzahl.
Greindl als Bildhauer
Greindl war auch Bildhauer. Eine seiner Arbeiten war zum Beispiel auf dem Allgemeine Ausstellung der bildenden Künste zu Brüssel im 1878. Bis zu seiner Ernennung zum Deutschen Reich 1888 praktizierte er weiterhin Bildhauerei.