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Jules Roguin
Jules Roguin
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Vollständiger NameJules-L.-E. Roguin
Geboren17. September1823
GeburtsortYverdon-les-Bains
Verstorben6. Oktober1908
Ort des TodesGenf
RegionFlagge des Kantons Waadt.svgWaadt
LandFlagge der Schweiz Schweiz
ReligionProtestantismus
Funktionen
1852-1862Mitglied von Grosser Rat von Waadt
1862-1866Mitglied von Staatsrat von Waadt
1863-1874Mitglied von Kantonsrat
1864Präsident des Kantonsrats
1866-1874Mitglied von Grosser Rat von Waadt
1870-1874Bürgermeister von Yverdon-les-Bains
1874Präsident des Kantonsrats
Portal  Portalsymbol  Politik

Jules-L.-E. Roguin (Yverdon-les-Bains, 17. September1823 - Genf, 6. Oktober1908) war ein schweizerischAnwalt, Richter, Professor und Politiker für die gemäßigte Liberale aus dem Kanton Waadt.

Biografie

Anwalt

Jules Roguin, ein Sohn von Augustin Roguin, studierte Rechtswissenschaften in Lausanne und Heidelberg. 1849 wurde er Anwalt. In seiner späteren Laufbahn wurde er 1874 Bundesrichter, was er bis 1890 blieb, als er bis 1905 ausserordentlicher Professor für öffentliches Recht in Genf wurde.

Politiker

Von 1852 bis 1862 war er Mitglied der Grosser Rat von Waadtder Kantonsparlament. 1862 wechselte er zum Staatsrat von Waadt, der Kantonsregierung, wo er für die Finanzen zuständig war. Er war bis 1866 Mitglied der Kantonsregierung, als eine weitere Regierungskoalition an die Macht kam. Danach trat er wieder in den Grossen Rat ein. Dort saß er bis 1874 und wurde 1969 Vorsitzender des Großen Rates.

Auf Bundesebene war er vom 6. Juli 1863 bis 1. Dezember 1874 Mitglied der Kantonsrat, davon zweimal kurz twice Vorsitzende war vom 4. Juli bis 17. Dezember 1864 und vom 2. bis 24. Dezember 1872.

Von 1870 bis 1874 war Roguin Bürgermeister (syndic) seines Geburtsortes Yverdon-les-Bains.

Treiber

Außerdem war Roguin Direktor bei einer Versicherungsgesellschaft Rentenanstalt, Mitglied des Vorstandes der Waadtländer Kantonalbank (1861-1872) und Direktor der Société industrielle et commerciale du canton de Vaud (1882-1892).

Wissenswertes

  • In dem Schweizer Armee er hatte den Rang eines Oberstleutnants in der Infanterie.

Siehe auch

Vorgänger:
Karl Schenk
Präsident des Kantonsrats
1864
Nachfolger:
Johann Jakob Rüttimann
Vorgänger:
Johann Karl Kappeler
Präsident des Kantonsrats
1872
Nachfolger:
Alois Kopp