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Julius Constantius (gest. September 337) war ein Patrizier und Konsul in dem Römisches Reich und ein Mitglied der Konstantinische Dynastie. Er war ein Sohn des Kaisers Constantius Chlorus und seine zweite Frau Flavia Maximiana Theodora, ein jüngerer Halbbruder des Kaisers Konstantin der Große und kaisers vater vader julianisch. Er hatte zwei Brüder, Dalmatius und Hannibalianus, und drei Schwestern, Constantia, Anastasia und Eutropia.
Leben
Julius Constantius wurde nach 289 geboren. Trotz seiner illustren Verwandtschaft war Julius Constantius selbst nie Kaiser oder Mitkaiser. Sein Vater gab ihm den Titel Patricius.
Julius Constantius war zweimal verheiratet. Mit seiner ersten Frau Galla, eine Schwester von Neratius Cerealis er hatte zwei Söhne und eine Tochter. Sein ältester Sohn, dessen Name nicht überliefert ist, wurde 337 zusammen mit seinem Vater ermordet. Sein zweiter Sohn Constantius Gallus, wurde von seinem Cousin Constantius II. zum Cäsar ernannt. Seine Tochter war die erste Frau von Constantius II. Es wird angenommen, dass Galla und Julius eine weitere Tochter hatten, die zwischen 324 und 331 geboren wurde und mit Justus, Justinas Mutter, verheiratet war, deren Tochter die Frau des Kaisers war Theodosius II, hieß Galla.
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Julius Constantius eine Griechin BasilikumTochter des Statthalters von Ägypten, Julius Julianus. Basilina schenkte ihm einen weiteren Sohn, den zukünftigen Kaiser Julian der Abtrünnige, starb aber 332/333 vor ihrem Mann. Über andere Ehen von Julius Constantius ist nichts bekannt, aber da die Quellen über ihn eher dürftig sind, werden andere Ehen nicht ausgeschlossen. Julius Constantius soll auf Anweisung seiner Stiefmutter Helena gelebt haben, zunächst nicht am Hof seines Halbbruders, sondern bei Dalmatius und Hannibalianus in Tolosa, in Etrurien, dem Geburtsort seines Sohnes Gallus, und in Korinth. Schließlich wurde er nach Konstantinopel berufen, wo er eine gute Beziehung zu Konstantin aufbaute.
Konstantin begünstigte seinen Halbbruder, indem er ihn zusammen mit Gaius Caeionius Rufius Albinus zum Patricius und Konsul für das Jahr 335 ernannte.
337 jedoch, nach Konstantins Tod, wurden mehrere männliche Mitglieder der Konstantin-Dynastie getötet, darunter Constantius (dessen Eigentum beschlagnahmt wurde) und sein ältester Sohn; seine beiden jüngeren Söhne blieben verschont, da sie 337 noch Kinder waren. Später wurden sie in den Rang eines Cäsars bzw. Augustus erhoben.