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Kalong
kalong
IUCN-Status: Empfindlich[1] (2008)
kalong
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Chordaten (Chorda-Tiere)
Klasse:Säugetiere (Säugetiere)
Auftrag:Chiropraktiker (Fledermäuse)
Familie:Pteropodidae (Fliegende Fledermäuse)
Sex:Pteropus
Nett
Pteropus vampyrus
(Linné, 1758)
Ursprüngliche Kombination
Vespertilio vampyrus
Vertriebsgebiet
Bilder aufWikimedia CommonsWikimedia Commons
kalong aufWikispeziesWikispezies
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Säugetiere

Das kalong oder fliegender Fuchs (Pteropus vampyrus) ist groß fliegender Fuchs die eine der größten Fledermausarten ist. Kalongs treten auf in Südostasien. Der wissenschaftliche Name der Art wurde 1758 als Vespertilio vampyrus herausgegeben von Carl von Linné.[2]

Beschreibung

Der Kalong wiegt 0,6 bis 1,1 Kilogramm, hat a Kopf-Rumpf-Länge von 27–32 cm²[3] und hat eine durchschnittliche Flügelspannweite von 1,5 Metern. Der Kopf ähnelt dem eines Fuchses oder eines Hundes, wie bei allen großen Arten Flughunde. Der Kalong hat keinen Schwanz und spitze Ohren. Am Rücken ist das Haar kurz, am Bauch und an den Flanken fühlt sich das Haar wollig an. Die Fellfarbe variiert je nach Geschlecht und Alter des Tieres. Unreife Tiere sind matt graubraun. Das Fell am Kopf variiert von Mahagoni- oder ockerfarben bis fast schwarz. Die Unterseite des Kalong reicht von fast schwarz bis braun mit Sprenkeln in anderen Farben, einschließlich Schokoladenbraun und Silbergrau. Auch das Fell des Mantels variiert stark in der Farbe von schmutzigem Gelbbraun bis Orange. Die Brust ist gold- oder kastanienbraun.

fliegender Kalong

Ausbreitung

Der Kalong kommt aus dem Süden Myanmar und Thailand nach Osten auf dem Philippinen und nach Süden weiter Sumatra, Java, Borneo und Timor. Auf der Halbinsel Malakka und auf Borneo kommt der Kalong am häufigsten in der Küstenregion vor, kommt aber auch bis 1400 m über dem Meeresspiegel vor.

Lebensraum

Kalongs kommen in verschiedenen Lebensraumtypen vor, wie zum Beispiel Primärregenwald, Mangroven Wald, Kokosplantagen und Obstplantagen. Der Kalong ruht tagsüber oft in Mangrovenwäldern oder in Kokosplantagen. Sie leben oft in Küstengebieten und wandern nachts auf nahe gelegene Inseln, wenn es dort Blumen oder Früchte gibt.

Die Kalongs bilden Gruppen von wenigen bis zu Tausenden auf dem Rastplätze wo sie sich tagsüber aufhalten. Auf Timor wurden manchmal 2000 Exemplare an einem solchen Rastplatz gezählt.

Essen

Kalongs ernähren sich von Blüten, Nektar und Früchten. Wenn alle drei verfügbar sind, bevorzugen sie Blumen und Nektar. Sie fressen Pollen, Nektar und Blüten der flowers Kokosnuss und durian, aber auch die Früchte der Rambutan- und der Langat-Bäume. Sie essen auch Bananen, Feigen und Mangos. Sie sind daher bei den Obstbauern nicht beliebt. Sie können auf Obstplantagen verheerende Schäden anrichten, wenn sie in Gruppen von Hunderten von Tieren leben Plantage niederlassen.

Verhalten

In der Abenddämmerung verlassen Kalongs die Quartiere lautlos und in einem allmählichen, nicht auffallend großen Strom (d. h. nicht in einem dichten Schwarm). Die Orte, an denen sie Nahrung suchen, können 50 km entfernt sein. Sie fliegen dort konzentriert in einem kraftvollen Flug, ohne Lärm zu machen. Große Herden teilen sich in kleinere Familiengruppen von bis zu 50 Individuen auf, wo sie Nahrung suchen. Bei der Rückkehr ins Quartier kommt es oft zu Kämpfen, bei denen sie sich beißen und anschreien. Sie hängen in Bäumen mit ihren Flügeln um sie geschlungen. Wenn es heiß wird, schlagen sie mit den Flügeln, um sich abzukühlen.

Die Jungen werden von März bis April auf den Quartieren geboren. Die Tiere sind in der Zeit von November bis Januar trächtig. Die Weibchen haben meist nur ein Junges. Diese Jungen werden einige Tage von der Mutter getragen, danach bleiben sie aber tagsüber im Quartier. Sie werden 2 bis 3 Monate gesäugt.

Bedrohungen

Der Kalong wurde einst in großen Kolonien auf den Philippinen gefunden, aber ihre Zahl ist jetzt stark zurückgegangen, aber er ist immer noch ein ziemlich häufiges Tier auf den Philippinen. Auch in Thailand und weiter Sabah es gibt Hinweise auf einen Bevölkerungsrückgang. Da primärer Regenwald Plantagen weicht, wandert der Kalong auch in landwirtschaftliche Gebiete, verursacht Schäden und wird gejagt. Untersuchungen zeigen jedoch, dass sie unberührten Regenwald bevorzugen. Die Jagd und Zerstörung des Regenwaldes ist daher eine potenzielle Bedrohung und deshalb steht der Kalong auf der internationalen Roten Liste als empfindlich.[1]