WikiDer > Kayoa

Kayoa
Kayoa
Insel Indonesien
Maluku-Inseln de.png
Ort
LandIndonesien
ArchipelMolukken
ProvinzNord-Maluku
OrtPazifik
Koordinaten0°4'N, 127°25'E
Allgemeines
Längeca. 16 km
Breite7 km (max.)
Höchster Punkt422 m (Gunung Tigalalu)
Detailkarte
Karte von Kayoac
Die Badjau oder Badjo waren und sind eine Seefahrergruppe, die auch als Seezigeuner bekannt ist. Sie durchstreiften tatsächlich weite Teile des Archipels, insbesondere im östlichen Teil. Sie lebten tatsächlich auf ihren Booten, bildeten aber auch Dörfer am Wasser, wie das Foto mehr auf dem Wasser als an Land zeigt. Der Trend zum halblandwirtschaftlichen Wohnen scheint sich im letzten halben Jahrhundert verstärkt zu haben. Seezigeuner lebten hauptsächlich vom Fischfang. Sie beschäftigten sich auch mit dem Fang von Seekühen (duyung). (S. Orchard, 2001). Einwohner von Badjo Kampong kajoa auf Ternate, Nordmolukken

Kayoa (ebenfalls kajoa und in der Landessprache Pulau Urimatiti), ist ein Archipel des Regenwaldes Halmahera Selatan in der Provinz Nord-Maluku von Indonesien.

Beschreibung

Die Hauptinsel Kayoa liegt am südlichen Ende einer vulkanischen Inselkette westlich der Insel Het halmahera. Im Norden liegt die Insel Makian und südlich liegen die Batjan-Inseln. Die Hauptinsel Kayoa ist etwa 16 km lang und bis zu 7 km breit. Von Norden nach Süden verläuft eine Hügelkette über die Insel.

Jahrhundertelang waren die Inseln der einzige Ort der Welt, an dem die Nelken kultiviert wurden. Kayoa ist in der Nähe der Äquator und hat ein Monsunklima mit zwei Jahreszeiten mit teilweise starken Regenfällen.

Der höchste Gipfel ist der Stratovulkan gunung Tigalu (422 m).

Archäologische Untersuchungen ergaben, dass die Insel schon vor 3.500 Jahren Einwohner hatte, die Landwirtschaft betrieben und Hunde und Schweine als Haustiere hielten.

Am 16. Oktober 1858 haben die Briten NaturforscherAlfred Russell Wallace die Insel und gibt in seinem Buch Der malaiische Archipel eine genaue Beschreibung der Art Käfer die er dort findet.

Es gibt 74 Vogelarten auf der Insel, darunter mindestens vier Arten, die als gefährdet oder gefährdet eingestuft sind Rote Liste der IUCN stehen wie die Molukkenkrähe (Corvus validus).[1]