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Kuhpocken | ||||
| Impfung | ||||
| Codierungen | ||||
| ICD-10 | B08.0 | |||
| ICD-9 | 051.01 | |||
| Gittergewebe | D015605 | |||
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Kuhpocken (Latein: Impfung) ist ein viral und hoch ansteckend Rinderkrankheit was auch für den Menschen ansteckend ist. Die Krankheit ist gutartig; auf der Haut bildet sich eine Blase und dann ist der Patient immun gegen das Virus. Bemerkenswert ist, dass dieser Widerstand auch für die gefürchteten Pocken oder Variola.
Impfstoff ist lateinisch und bedeutet „von der Kuh“. Der britische Arzt Edward Jenner hat den Begriff Impfung geprägt und Impfung. Impfung leitet sich daraus ab.
Geschichte
Die Wissenschaft des 18. Jahrhunderts kannte die Viren und den Immunitätsmechanismus noch nicht, aber sie wussten aus Erfahrung, dass niemand zweimal Pocken bekommen konnte.
Im Truthahn Bauern schützten sich vor Pocken, indem sie mit der Flüssigkeit aus einem Pockensack eines leicht Pockenpatienten in Kontakt kamen. Dadurch bekamen die Menschen oft auch eine milde Form der Pocken und waren danach gegen die schwere Variante geschützt. Es bestand jedoch immer noch ein geringes Risiko, an dieser milden Form zu sterben.
Dame Maria Montague bemerkte diesen Brauch bei einem Besuch in der Türkei und erzählte davon in England.
Diese Geschichte kam dem britischen Arzt Edward Jenner zu Ohren. Bei Experimenten stellte er fest, dass Milchmädchen nie die Pocken bekamen, selbst wenn er sie absichtlich infizierte. Jenner hat dies richtig damit in Zusammenhang gebracht, dass diese Mädchen durch ihren Beruf oft mit Kuhpocken in Kontakt kamen. So hat sich Jenner herumgesprochen 1796 von der Idee, dass man einer Ansteckung mit dem gefährlichen Menschen widerstehen sollte Pocken könnte durch einen vorsätzlichen schützen Abweichung mit den gutartigen Kuhpocken. Dies brachte Ärzte auf die Idee, mit einer in einer Blase gehaltenen Klinge in die Haut einer Kuh in die Haut von Kindern und Erwachsenen einzuschneiden, so dass eine Infektion auftrat. Der Mensch entwickelte eine Blase auf der Haut und erkrankte kurzzeitig. Die Krankheitssymptome waren nicht schwerwiegend. Auf der Haut blieb eine Narbe zurück und die Person war anschließend resistent.
Das Werk des Holländers Geert Reinders über die Impfung gegen Rinderpest (im 1774) war auch Jenner bekannt und mag ihn bei seinen Experimenten mit Pocken teilweise inspiriert haben. Levie Salomon Davids brachte Jenners Erkenntnisse in die Niederlande. Im 1800 er berichtete über seine Forschungsergebnisse, in 1801 er war Mitbegründer der Koepo Impfgesellschaft. Später folgten andere Städte seiner Initiative. Diese Gesellschaften spielten eine wichtige Rolle bei der Forschung, bei Impfkampagnen und bei der Einführung nationaler Impfungen. Am 28. Februar 1801 schrieb Gijsbert Karel van Hogendorp in dem Rotterdamsche Courant ein Stück über seine positiven Erfahrungen mit der Impfung seiner vier jüngsten Kinder gegen Kuhpocken.
Anfangs galt die Impfpflicht nur für die Armen. Eine Prämie wurde eingeführt, um den Rest der Bevölkerung zu stimulieren. König Wilhelm I. von den Niederlanden auch eingestellt 1818 ein goldener Kuhpocken-Impfmedaille bei Ärzten, die nachweislich mehr als 100 Menschen geimpft hatten, waren das 50 Gulden wert.
Die Impfung war in religiösen Kreisen umstritten, weil sie Gottes Plan durchkreuzen würde.
Maria Aletta Hülshoff veröffentlichte 1827 eine Broschüre mit dem Titel In Anbetracht der Kuhpockenimpfung und in Anbetracht von zehn Vorbehalten: für Minologen.
Im 1872 Die Impfpflicht wurde mit der Einführung der Infektionskrankheitengesetz.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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