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Kurt Koffka

Kurt Koffka (Berlin, 18. März1886Northampton, 22. November1941) ist am bekanntesten für die Gestaltpsychologie, die er zusammen mit Max Wertheimer, Wolfgang Köhler und Kurt Lewin Gegründet. Aber als Mitte der 1930er Jahre immer häufiger Bedrohungen für Juden wurden, zogen er und seine Mitbegründer nach Nordamerika, um Forschungslabore an Schulen und Universitäten einzurichten.

Eine der Ideen der Gestaltpsychologie ist, dass das Nervensystem dazu veranlagt ist, nach bestimmten Regeln auf Muster in der Außenwelt zu reagieren. Einige der hierin vertretenen Prinzipien laut Koffka (und Wertheimer):

  1. Nähe (Elemente, die nahe beieinander liegen, werden als Gruppen angesehen).
  2. Ähnlichkeit (Formen, die sich ähneln, werden als eine Struktur angesehen).
  3. Nähe (vollständige Formulare sehen, auch wenn sie unterbrochen sind).
  4. Gute Kontinuität (Schnittlinien gelten als in Richtung des kleinsten Winkels stetig).
  5. Gemeinsame Bewegung (Elemente, die sich in dieselbe Richtung und mit derselben Geschwindigkeit bewegen, werden als Teil eines Objekts betrachtet).
  6. Gute Form (Bilder werden aus mehreren Grundformen aufgebaut, die bereits im Wahrnehmungssystem vorhanden sind).