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Kurt Reichmann | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | Ehringshausen, ca. 8. April1940 | |||
| Geburtsland | Deutschland | |||
| Beruf(e) | Drehleierbauer | |||
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Kurt Reichmann (Ehringshausen, ca. 8. April1940) ist ein Deutscher Drehleierbauer. Er ist Initiator des 1973 erstmals veranstalteten internationalen Drehleier- und Dudelsackfestivals. Seine Sammlung wird in der gezeigt Musikinstrumentenmuseum Lißberg. Für seine Bedeutung für die Entwicklung und Wiederbelebung des Interesses an der Drehleier wurde er überregional ausgezeichnet und ein Stempel seiner Arbeit herausgegeben.
Biografie
Kurt Reichmann wurde als Sohn eines Bäckers geboren. Er selbst absolvierte die Ausbildung zum Konditor, ging aber nicht in diesen Beruf. 1965 kam er erstmals in Kontakt mit der Drehleier beim Burg-Waldeck-Festival unter freiem Himmel von Hunsrück.
Zwei Jahre später begann er in seinem Atelier in Frankfurt Drehleiern zu bauen. Er bereiste viele Länder, um sein Wissen über das Instrument zu vertiefen. Anhand von Fotos, Maßen und Zeichnungen kam er zum Bau von a neue Drehleier. In den folgenden Jahren wurde er vom Musikbauverein unterstützt. Er hat fünf Jahre Forschungsarbeit in die Rekonstruktion des Nürnberger Geigenwerk ab 1575.
1973 war er Initiator des internationalen Drehleier- und Dudelsackfestivals in Lißberg, Ortenberg. Für seine Arbeit wurde eine Briefmarke herausgegeben und für sein Engagement an der Drehleier wurde ihm Bundesverdienstkreuz. 1986 spielten er und seine Tochter Silke und Sohn Jens Musik im Film in Name der Rose.
Am 8. April 1990 wurde als Geburtstagsgeschenk der Musikinstrumentenmuseum in Lissberg geöffnet. Die Sammlung besteht aus einer großen Sammlung historischer Instrumente, die er über die Jahre aufgebaut hat. 1995 gründete er die Drehleier-Galerie weiter mit Radierungen, Druckgrafiken und Ölgemälden, die die Drehleier im Zeitraum vom 16. bis zum 20. Jahrhundert darstellen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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