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EIN Spucknapf ist ein altmodischer Spucktopf oder ein Behälter zum Spucke, soll eine Fülle von Speichel und Schleim von dem Mund fangen. Im Gesundheitswesen wird so ein Tablett noch zum Anspucken verwendet, ist dann aber Sputumschale oder glas.
Herkunft des Wortes
Spucknapf leitet sich vom portugiesischen Wort "cuspidor" ab, was Spucknapf bedeutet.[1] Das Wort und die Verwendung, einen Topf zum Spucken zu verwenden, stammen aus dem VOC in die Niederlande. Ein Teil von Indien war vor der Eroberung durch die Niederlande in den Händen der Portugiesen - die Matrosen und Kaufleute übernahmen von ihnen die "Kuspider".
Funktionen und Verwendung
Im Allgemeinen hatte ein Spucknapf die gleiche Grundform, nämlich eine kugelförmige niedrige Vase mit einem breiten, schrägen oberen Rand. Die Objekte waren in der Regel von (dekoriert) Keramik (Bild oben), Kupfer (Foto unten) oder Email.
für den Gebrauch zu Hause Früher gab es auch Spucknäpfe in Bars (oft mit Sand gefüllt), damit Menschen, die Kautabak verwendet, könnten darin ihre "Gefühle" verlieren. Es könnte auch ätzender Tabaksaft hineingespuckt werden. Ein zusätzlicher Vorteil war, dass der Tabakfresser den Boden nicht befleckte. Der ausgespuckte Saft hatte die Eigenschaft, dass er hässliche braune Flecken machte. Spucknäpfe waren auch in den Wohnzimmer in der Zeit, als die Leute noch wenig dagegen hatten, in der Öffentlichkeit zu spucken. Wenn man drinnen spucken wollte, tat man dies in einem Spucknapf. Laut der Volksglaube würde spucken helfen Teufel zu verjagen.[2]
Akzeptierte Nutzung oder Tabu?
Im 19. Jahrhundert galt das Spucken in der Öffentlichkeit in Europa als unangemessen. Dann tauchten auch an öffentlichen Orten wie Straßenbahnen, Zügen, Kirchen und Cafés die „Nicht spucken“-Schilder auf. Denn das Spucken im öffentlichen Raum war nicht erlaubt.
In weiten Teilen Asiens ist das Spucken in der Öffentlichkeit immer noch das Normalste der Welt. Alles, was Abfall ist, muss aus dem Körper entfernt werden, so der Asiate. Deshalb finden wir in Asien noch Spucknäpfe. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts versucht China, das Spucken in der Öffentlichkeit zu bekämpfen. China tat dies, weil es als Gastgeber der Olympischen Spiele 2008 einen guten Eindruck hinterlassen wollte.
Aktuelle Nutzung
In der heutigen Zeit werden Spucknäpfe nur von Weinverkoster. Wenn sie Wein probieren, schlucken sie den Schluck nicht, sondern spucken ihn aus rostfreier Stahl.
Der Spucknapf beim Zahnarzt heißt a Spucknapf.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Verweise
Quellen
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