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Laverda
Laverda 1000 3C 1974 Logo.JPG

laverda ist ein Italienisch Hersteller von Motorräder.

Laverda: Moto Laverda, Dottore Francesco Laverda & Figli, später Moto Laverda S.p.A., Nuovo Moto Laverda, Zanini-Group, Breganza (Vincenza) und IMOLA (ichindustrie MOzu LAverda), Zane.

Eine italienische Motorradmarke mit Ursprung in 1949 dann Landmaschinenhersteller Laverda sr. a 75 ccm als Hobby Viertakt ein Motorrad gebaut.

Im 1950 er gründete eine eigene Fabrik für Motorräder. Er baute leichte Viertaktmodelle bis 200 ccm. Im 1966 wurde der erste Zweitakt hergestellt, ein 50-ccm-Modell. In diesem Jahr kam auch der Durchbruch, als die ersten 650 ccm Zweizylinder auf den Markt kamen, die vom Motorblock her dem Honda- Träume. Einige Jahre später gab es eine 750-cm³-Version und auch 1000 und 1200-cm³-Dreizylinder. Diese Dreizylinder hatten eine sogenannte 180-Grad-Kurbelwelle, sodass der Block wie ein Zweizylinder lief. Dies hatte den Vorteil, dass sie bei niedrigen Drehzahlen viel Durchzugskraft hatten, der Nachteil waren jedoch die relativ starken Vibrationen. Die Laverda 1000 Jota war Anfang der 1980er Jahre das schnellste Serienmotorrad der Welt. 1983 erschien der Laverda 1000 RGS-Dreizylinder mit 120-Grad-Kurbelwelle. Dies war eher eine schwere Tourenmaschine, bei der auch der leisere Lauf gut passte. In Italien wurden in den achtziger Jahren viele leichte Zweitakter verkauft, oft Zündappblöckeblock wurden benutzt.

Im 1985 das Unternehmen wurde unter Zwangsverwaltung gestellt, wodurch die Motorradproduktion immer wieder zum Erliegen kam. Die Insolvenz von Zündapp verschärfte die Probleme und zudem hatten die beiden führenden Laverda-Brüder Massimo und Piero völlig unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft des Unternehmens. Da Mitarbeiter einen Großteil der Anteile übernommen haben und mit staatlicher Unterstützung, a Nuova Moto Laverda. Hier baute man weiter auf den leichten Zweitaktern mit CagivaBlock, aber bald kamen die 650 ccm Zwillinge zurück. 1993 schloss das Werk wieder, das Wirtschaftsministerium stellte das Unternehmen zum Verkauf. Die Marke kam unter dem Namen IMOLA wieder zurück und war fortan in Zané ansässig. Hier wurde die 650 weiterentwickelt und auch sehr sportliche 750 ccm Modelle vorgestellt.

Danach dachte Laverda auch an 650 und 1000 ccm Zweizylinderblöcke von Suzuki zu beantragen, aber dies wurde nie realisiert. Im Juli 2000 wurde Laverda von Aprilia. 2003 erschien ein neuer 1000 SFC mit dem Aprilia Mille V-Twin Block als Prototyp, der nie in Produktion ging. Danach wurde es wieder sehr ruhig um die Marke. Es wird auch geben Quads und Roller produziert unter dem Namen Laverda, aber diese werden aus Fernost importiert. Trotzdem ist Laverda nach wie vor ein bedeutender Lieferant von landwirtschaftlichen Fahrzeugen.

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