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Es Führungsprinzip (Führerprinzip) ist ein wichtiger Aspekt der Faschismus. Hier galt das Prinzip, dass die "Entscheidungen in letzter Instanz von einem Mann getroffen und von oben den Leitern der ihm unterstellten Körperschaften auferlegt wurden".[1]
Aus dieser Sicht hat das Interesse der Gruppe, des Kollektivs oder der Nation immer Vorrang vor dem Interesse des Einzelnen (Kollektivismus) und dieses höhere Interesse wird in dem Führer personifiziert, dem man bedingungslosen Gehorsam und Loyalität schuldet. Es gibt eine militärische Führungshierarchie, in der die unteren Ränge ihren Vorgesetzten unkritisch gehorchen müssen. Diese Vorgesetzten haben daher uneingeschränkte Autorität, schulden aber selbst den Führern, die wieder über ihnen stehen, unbedingten Gehorsam. Wenn ein Anführer schwach oder korrupt ist, kann ein stärkerer oder rechtschaffener Anführer ihn absetzen und ersetzen, so wie ein Wolfs- oder Löwenrudel schwächere Männchen mit stärkeren aussendet.
Auf diese Weise würde dann der Mangel an „demokratischer“ Kontrolle über die höheren Stellen ausgeglichen. Natürlich passt demokratische Entscheidungsfindung nicht in dieses Modell: Das ist nach Ansicht der meisten Faschisten nur "Slow Talk". Faschistische Länder und Organisationen sind meist pyramidenförmig mit einem starken Mann an der Spitze aufgebaut. Oft verleihen sich Führer faschistischer Diktaturen den Titel "Führer". Sogenannt Benito Mussolini Sie selbst il Duce, Adolf Hitlerdes Führers, Francisco Francoel caudillo und Ante Pavelicpoglavnik.
Ein Beispiel dafür, wie das Führungsprinzip funktioniert, war Hitlers Reaktion, als ihn Beschwerden über korrupte oder schlechte Führer erreichten. Er weigerte sich, den fraglichen Führer zur Rechenschaft zu ziehen, forderte aber den örtlichen Parteikreis auf, den fraglichen Führer abzusetzen. Dies illustriert übrigens, wie sich die Führer, darunter auch Hitler, im Sattel hielten. Untergebene wurden gegeneinander ausgespielt, und wenn es zu Konflikten kam, hielt sich der Anführer fern. Erst wenn ein Sieger hervorging, würde der Anführer schließlich von seinem "himmlischen Thron" herabsteigen, um den Gewinner zu unterstützen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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