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EIN Leitton ist in der Musik- ein Ton, der Spannung erzeugt, nämlich die Erwartung, von einem Ton gefolgt (aufgelöst) zu werden, der eine kleine zweite höher oder tiefer in einem Akkord innerhalb einer (lokalen) Tonart. Das ist der Ton, der eine halbe Tonhöhe unter dem Tonic und führt gleichsam zur Tonika, einem Leitton.
Man unterscheidet zwischen Leittönen, die ansteigend auflösen, und Overhead-Tönen, die abfallen.
Beispiel
Die Leittöne B und F wollen sich beide in C und E auflösen
Wenn einer im Schlüssel ist C-Dur Betrachtet man den Dreiklang C-E-G (den tonischen Dreiklang), sind prinzipiell sechs Leittöne möglich:
- B als Leitton bis C (dies ist der häufigste tonische Leitton)
- Des als Oberleitung zu C
- Dis als Leitton zu E
- F als Oberleitung zu E
- Fis als Leitton zu G
- Achse als Oberton zu G
Tonika und Leitton
Im engeren Sinne wird in einer Tonart als Leitton der siebte Ton der Durtonleiter bezeichnet, der sich in den Grundton (Tonika) auflösen will. Das Tonic fungiert als Ruhepunkt. Eine Melodie scheint erst geschlossen, wenn sie in der Tonika (oder einem Tonika-Akkord) geendet hat. Dieser Effekt kann durch den Leitton verstärkt werden, der immer einen Halbton tiefer als der natürliche Ruhepunkt liegt. Dieser Ton spiegelt eine gewisse „Spannung“ wider, die nach einer „Lösung“ verlangt. Die Abfolge von Spannung und Auflösung in einem Musikstück, durch die der Ruhepunkt angezeigt wird, heißt a Kadenz.
Leitton in Dur
Im Haupt die siebte Stufe der Tonleiter fungiert als Leitton (zB das Si in der D-Dur-Tonleiter). In der Harmonik geschieht dies meist im Dominante-Akkord (zum Beispiel G-Dur in der C-Dur-Tonleiter). Dies liegt daran, dass die dritte Stufe dieses Akkords (in diesem Fall si) als Leitton in dieser Tonart dient.
Leitton in Moll
In der Natur Moll-Tonleiter man spricht nicht von einem Leitton zur Tonika, denn die siebte Tonstufe ist a große Sekunde (oder Ganzton) unterhalb der Tonika. Man spricht hier von a Untertonika. Da diese Subtonik der Tonika nicht den gleichen Antrieb verleiht wie der Leitton, wurde eine neue Variante der Moll-Tonleiter verwendet: die harmonische Moll-Tonleiter. Sie ähnelt der natürlichen Moll-Tonleiter, jedoch mit einer erhöhten siebten Stufe. Da diese siebte Stufe nur eine kleine Sekunde oder einen Halbton unter dem Grundton liegt, wird sie manchmal als Leitton bezeichnet. In der Tonleiter a-Moll beispielsweise wird der Sol (die siebte Stufe oder Subtonik) zu einem Sol# angehoben, um als Leitton zu dienen.
Siehe auch
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