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Das Lippen ist ein optisches Telegraph entwickelt von Antoine Lipkens. 1831 forderte die niederländische Regierung Antoine Lipkens auf, schnell ein Telekommunikationssystem zu entwickeln. Sie wollten die Kirchtürme nicht neu justieren, wie es für die Telegrafen von notwendig war Claude Chappe. Darüber hinaus musste das System einfach zu bedienen sein, da weder Zeit noch Geld vorhanden waren, um neue Telegrafisten auszubilden.
Zum Zeitpunkt der Französische Regel der Chappe-Telegraph war die Verbindung zwischen Amsterdam und Paris. Da dieser Telegraf aber schwer war, mussten Kirchtürme dafür angepasst werden. Zwischen dem Ende der französischen Herrschaft und 1831 wurden bereits viele Kirchtürme in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Lipkens entlehnte die Idee für seinen Telegraphen von der Englische Marine.[1] Aber auch dieses System war zu schwer und musste angepasst werden.
Der endgültige Lippen bestand aus sechs großen runden Platten, die an aus dem Kirchturm ragenden Schächten befestigt waren. Die Platten hatten einen durchschnittlichen Durchmesser von einem Meter und bestanden aus Weiden, die den Wind durch sie hindurch blasen ließen. Die Platten könnten sich drehen. Ein vertikales Panel war sichtbar und horizontal unsichtbar. Auf diese Weise a Binärsystem ab 63 (26-1) Zeichen.[1] Das System wurde von einem von einem Ingenieur erstellten Signalbuch begleitet composed G. Jooss. Mit dem Signalbuch könnten die Nachrichten auch verschlüsselt versendet werden.
Der Lipkens wurde so gebaut, dass bereits das nächste Signal gesetzt werden konnte, während das aktuelle Signal stehen blieb. Wenn der Bahnwärter sah, dass sein Signal an der nächsten Station richtig genommen wurde, konnte er mit einem Hebelzug das neue Signal setzen.[1] Damit war der Lipkens der schnellste optische Telegraf, den wir je kennengelernt haben.
Lipkens Idee wurde realisiert und eine Verbindung zwischen Den Haag und Breda in 11 Tagen fertiggestellt.[1] Es wurde mit zwei Tagen Verspätung in Betrieb genommen, um von Interesse für die Zehn Tage Kampagne (2.-12. August 1831). Die Strecke wurde später bis Den Bosch verlängert und kam unter die Leitung des topografischen Dienstes des Kriegsministeriums. Die Königlich Niederländische Marine bestellte eine zweite Linie zwischen Breda und der Zitadelle von Antwerpen mit einer Abzweigung nach Vlissingen. Der Abschnitt nach Antwerpen wurde nie benutzt, da die niederländische Armee 1832 die Zitadelle verlassen hatte. Die anderen Telegrafenverbindungen blieben jedoch bis zum Frieden mit Belgien im Jahr 1839.[1]
Externer Link
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