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EIN Overlockmaschine, Overlockmaschine oder Schließfach, ebenfalls Kettenstichmaschine, ist eine Art Nähmaschine. Der Unterschied liegt in der Technik, mit der die Stiche gemacht werden. Bei einem Serger sichern sich die Schlaufen eines oder mehrerer Fäden gegenseitig; Auf einer Nähmaschine werden Ober- und Unterfaden mit Hilfe einer kleinen Spule umeinander gewickelt.
Unterschied Overlocker und Nähmaschine
Sowohl ein Serger als auch eine Nähmaschine haben eine oder mehrere Nadeln mit einem Öhr nahe der Spitze, die einen Faden durch ein Textilstück stechen können. Dadurch entsteht auf der anderen Stoffseite eine Schlaufe. An einer Nähmaschine diese Schleife wird dann ganz um eine kleine Spule gezogen. Da auch ein Draht aus dieser Spule kommt, haben wir jetzt zwei Drähte, die umeinander gewickelt sind. Da die Schlaufe ganz um die Spule gezogen werden muss, hat die Spule nur eine begrenzte Größe und muss daher regelmäßig ausgetauscht werden, wenn der Faden aufgebraucht ist. Die Nähmaschine schafft ein Rückstich.

Bei einem Serger ist eine kleine lose Spule nicht notwendig: Die Schlaufe, die durch den Stoff gezogen wurde, wird durch eine nächste Schlaufe gesichert, diese Schlaufe wird wiederum durch eine nächste Schlaufe gesichert und so weiter. Im Prinzip reicht eine Garnrolle, um so zu nähen; die maschine macht dann a Kettenstich.
Die verschiedenen Schlaufen, die sich gegenseitig sichern, können auch von mehreren Garnrollen stammen. Die meisten modernen Overlockmaschinen haben vier große Garnrollen. Drei Fäden zusammen ergeben einen Spitzenabschluss, und der vierte Faden näht daneben einen Kettenstich, der eine tragende Naht bildet.
Geschichte
Die Kettenstichmaschine wurde ursprünglich als Stickmaschine und wurde früher als die Nähmaschine in Gebrauch genommen. Das Sticken ist arbeitsintensiver als das Nähen, daher bestand ein größerer Bedarf an einer Mechanisierung der ersten Technik. Die erste Kettenstichmaschine wurde 1866 von Hartmann, Johann Michael Schatz und Michael Schittli patentiert. Mit dieser Maschine wurde der Stoff fixiert und die Nadel kontrolliert. Es wurde eine Nadel verwendet. Die Maschine wurde nacheinander von Albert Fürnkorn und G. F. Schmidt gefertigt Weingarten (Schweiz), später von Albert Voigt te Kappel at Chemnitz. Eine verbesserte Version wurde 1869 patentiert und von Heinrich Schatz hergestellt.
Die Kettenstichmaschine von Ernst Bourry von St. Gallen mehrere Nadeln verwendet. Auch hier wurde der Stoff fixiert und die Nadel kontrolliert. Diese Maschine wurde 1866 von J.J. Rieter raus Winterthur. Es wurde ab 1870 vermarktet und bis etwa 1890 verwendet.
Bei der nächsten Generation von Kettenstichmaschinen wurde nicht die Nadel, sondern der über einen Spannrahmen gespannte Stoff über einen Hebel gesteuert. Der Faden wurde mit einer Häkelnadel durch den Stoff gezogen. Entwickelt wurde diese Maschine von Antoine Bonnaz (1836-1915), das Patent stammt von 1863. 1865 verkaufte er das Prinzip an Emile Cornély (1824-1913) in Paris. Diese Maschine wird auch Cornélymachine oder Kurbelmaschine (nach dem deutschen Wort für 'Hebel') genannt. Die Technik war sehr erfolgreich und wurde von verschiedenen Herstellern übernommen. Der Name Cornely wurde schließlich für alle maschinell hergestellten Kettenstichstickereien verwendet.
Leistungen
Ein Serger hat einige große Leistungen über der Spulennähmaschine:
- Es muss nicht jedes Mal eine Spule ausgetauscht werden.
- Der Serger kann viel schneller nähen. Da die Schlaufe, die durch den Stoff gezogen wird, viel kleiner ist, wird der Faden viel weniger hart durch das Nadelöhr gezogen. Schließlich geht nicht eine ganze Spule durch, sondern nur eine weitere Schleife. Dadurch werden weniger hohe Anforderungen an das Garn gestellt (Glätte, Festigkeit), beispielsweise kann auch mit Bouclégarn gestickt werden.
- Eine Overlockmaschine hat oft Klingen, die die Stoffreste an der Naht wegschneiden. So entsteht in einem Arbeitsgang eine fertige und genähte Naht.
- Die Kettenstichlinie ist dicker und eignet sich daher gut für Maschinenstickereien, bei denen ganze Flächen gefüllt werden können.
Nachteile
Das Nachteile eines Sergers in Bezug auf die Nähmaschine sind:
- Die Overlockmaschine verwendet viel mehr Faden, um einen Stich der gleichen Länge zu machen.
- Ein Serger kann nur vorwärts nähen.
Aufgrund der genannten Vorteile sind Overlocker in der großflächigen Bekleidungsproduktion und bei der Maschinenstickerei weit verbreitet.
Quellen
- "Kapitel zur Technikgeschichte". In: Edition Comptoir-Blätter, 7, 2013, S. 24-32.
- Die Kettenstichmaschine.