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Ludemaborg

Das Ludemaborg war ein Anzahlung im Usquert. Die Geschlechter Klient, Ranger, tamminga, Lewe und alberda die Lagerstätte bewohnt haben.

Ursprung

Ludema war einer von fünf edle Herren im Usquert-Prozess.[1] 1586 befand sich der Herr in den Händen der Familie Clant (Egbert und Johan), die damals, wahrscheinlich wegen des sogenannten Verrats an Rennen Berg waren im Exil in Ostfriesland. Eine der Töchter von Johan Clant heiratete 1623 Unico Ranger. Das Haus Usquert wird erstmals im Ehevertrag erwähnt. Dies betrifft Haus, Hof, Kanäle, Kanäle, Herrschaften und Nebengebäude. Unico wird auf Ludema leben und für Usquert am . vergleichen Landtag von Stadt und Land 1624.

Erbe

Der Bürge Ludema erbt nacheinander an eine Tochter von Unico Rengers, die mit Onno Tamminga, dem Generalverwalter der Provinz, verheiratet war. Onno wurde nun Herr von Ludema. 1648 trat er als Generalverwalter zurück und nahm in der Zeit von 1651 bis 1683 an den Landtagen teil. Er stirbt 1684, woraufhin der Bürge an eine weitere Tochter, Elisabeth, übergeht.

Elisabeth Tamminga (1655-1694) war dreimal verheiratet, nacheinander mit Evert Lewe, Egbert Horenken van Dijksterhuis und Feye Sickinghe.[2] Mit Feye Sickinghe kauft Elisabeth zwei extra Runden und Kollationen. Nach ihrem Tod erbt Sohn Evert Joost Lewe (1677-1753) Ludema mit Schatzkammer, Höfen, Kanälen, Kanälen, Gärtnerhaus, Häm und Kollation und anderen Rechten. 1700 tauschte Evert Joost Ludema gegen den Haus in Aduard mit Johan Clant van Aduard. Das Haus befindet sich somit wieder im Besitz der Familie Clant.

Johan Clant stirbt 1708, seine Kinder starben früh, so dass Ludema nun Berend Coenders van Huizinge zugeteilt wird, der sich auf Ludema niederlässt. 1720 erwirbt er auch den Bürgen Elsum Biene Meerreifri. Er tauscht die Rechte von Ludema mit Unico Allard Alberda van Menkema gegen andere Rechte.

Abriss

Berend Coenders stirbt 1728, woraufhin seine Witwe Geertruida Lewe und ihre Kinder haben das Haus zum Verkauf angeboten. Das Haus wird abgerissen und der Schutt zur Verstärkung der Deiche verwendet. Die verbleibende Schatzkammer und die Heemstede mit Höfen, Kanälen und der Borgstee werden 1753 verkauft.

Von dem Anwesen ist nur noch wenig übrig. Die Kanäle wurden zugeschüttet und es ist jetzt Weideland. Der angrenzende Hof Luidema gehörte früher den Borg und hat einen Giebelstein mit der Aufschrift „Luidema anno 1742“.