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EIN Lautsprecherkabel bildet die Verbindung zwischen a Verstärker und ein Lautsprecher.
Wie bei allen Teilen einer Verstärkerkette sollte auch ein Lautsprecherkabel möglichst wenig Einfluss auf den Klang haben. Für ein Lautsprecherkabel bedeutet dies, dass die Kapazität und der Induktivität sollte nicht zu groß sein, und dass die Widerstand ist so gering wie möglich. Eine zu hohe Kapazität des Kabels kann die Klangqualität, insbesondere die Höhen, negativ beeinflussen. Ist die Kapazität des Kabels zu groß, werden hohe Töne sozusagen kurzgeschlossen. Bei den meisten Verstärkerinstallationen ist dies ein theoretisches Problem, da solche negativen Effekte erst bei Kabellängen von mehreren zehn Metern auftreten.
Das Widerstand des Lautsprecherkabels ist jedoch wichtig. Dicke Kabel sind besser als dünne und kurze sind besser als lange, aber es geht nicht um den Leistungsverlust, der bei dünnen Kabeln auftritt. Dünne Kabel beeinträchtigen die Dämpfungsfaktor des Verstärkers. Gute Verstärker haben eine Ausgangsstufe mit einem hohen Dämpfungsfaktor. Diese „zwingen“ den Lautsprecher, dem elektrischen Signal exakt zu folgen. Jeder Widerstand zwischen dem Verstärker und dem Lautsprecher verringert dieses „Forcing“. Ein hoher Dämpfungsfaktor sorgt daher dafür, dass die tiefen Töne von den Lautsprechern straff wiedergegeben werden. Lautsprecher neigen dazu, nach einem Schlaganfall (Bewegung) zu vibrieren. Eine hohe Dämpfung des Verstärkers verhindert dieses Ringing-Phänomen. Wenn Sie nun eine Lautsprecherbox mit zu dünnem Kabel an den Verstärker anschließen, verschlechtert sich der Dämpfungsfaktor und der Lautsprecher beginnt sich unkontrolliert zu bewegen. Es gibt keinen engen Ton mehr.
Für eine gute Klangwiedergabe können wir einen Gesamtdämpfungsfaktor, also Verstärker plus Verkabelung, von mindestens 50 beibehalten.[Quelle?] Unterhalb dieses Wertes tritt schnell ein hörbarer Qualitätsverlust auf. Ein Rechenbeispiel: Verwendet man ein Lautsprecherkabel von 2×0,75 mm² mit einer Länge von 1 Meter und der Dämpfungsfaktor des Verstärkers beträgt 1000 (was schon sehr gut ist), dann sinkt der Gesamtdämpfungsfaktor von 1000 auf 117 wenn Sie schließen eine 4-Ohm-Lautsprecherbox an. Immer noch deutlich über 50, aber wenn man die interne Verkabelung des Lautsprechergehäuses und die Tiefton-Trennspule mit einbezieht, kommt man schnell (über) die kritische Grenze. Bei gleicher Kabelstärke von 2×0,75 mm² im Schrank selbst reduziert sich der Gesamtdämpfungsfaktor bereits auf 63. Ein sehr teures Kupferkabel von 10 Quadratmillimetern ist genauso gut wie ein gewöhnliches Stück Elektrokabel von 10 Quadratmillimetern.[Quelle?] Einkassieren hilft kaum; Das gleiche Geld, das für eine teurere Bassspule und ein extra dickes Lautsprecherkabel aus Kupfer ausgegeben wird, bringt viel mehr. Es geht wirklich nur um den Widerstand.
Wenn der Verstärker einen Dämpfungsfaktor von weniger als 1000 hat, wird diese kritische Grenze von 50 viel früher erreicht. Berüchtigt sind in diesem Fall viele Röhrenendstufen, die fast immer einen sehr geringen Dämpfungsfaktor aufweisen. Das hört man im Klang, der deutlich weniger straff und direkt ist als der Klang eines Verstärkers mit hohem Dämpfungsfaktor. Die tiefen Töne beginnen „wollig“ zu klingen, während der Schalldruck ansteigt. Es gibt auch Leute, die Bass mit dieser Verzerrung wirklich mögen. Gute Verstärker haben daher immer einen hohen Dämpfungsfaktor. Ein Faktor von 1000 ist in Ordnung, besonders in Kombination mit dicken Kabeln.
Kann auch Korrosion Drähte, Kontakte und Stecker erhöhen den Widerstand. Korrosion tritt hauptsächlich in feuchter Umgebung auf, manchmal auch altersbedingt in Kombination mit angesäuertem Hautfett aus der Montage. Handschuhe während der Installation helfen. Auch die Verwendung von Guten Anschlüsse hilft manchmal, dies zu verhindern, aber auch jährliches Kratzen hilft. Ein schlechter Kontakt zwischen Kabel und Verstärker bzw. Lautsprecherbox führt oft zu erheblichen Übergangswiderständen mit allen Konsequenzen für die Dämpfung. Ein dickes Kabel mit einem schlechten Stecker oder mit einer schlechten Basstrennspule[Quelle?] daher auch Probleme.