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Luitfried (ca. 705 - nach 742), auch Leodefred, Leudefred oder Leudefrid, war Herzog der Elsass ab 723. Er war Sohn des Herzogs Adalbert I. von Elsass und Ingenia.
Luitfried verbrachte seine Kindheit im Wohnhaus seines Vaters, dem Palatin van Koeningshoffen. 723 wurde er als Nachfolger seines Vaters Herzog des Elsass. Neben dem heutigen Elsass umfasst das Herzogtum auch die Umgebung Basel (Schweiz), das Breisgau und der Ortenau. Er entscheidet Straßburg als seine Hofstadt und macht seinen Bruder Eberhard zum Grafen der Sonnengau. 734 macht er die erste von 7 Schenkungen an das Kloster Weißenburg die sein Vater gegründet hat. Er spendet auch an Honau und Murbach (gegründet von seinem Bruder Eberhard).
Vermutlich ist Luitfried ein Verbündeter von Karel Martel und sein Sohn Carloman in ihren Bemühungen, Alemanen östlich des Rheins. Er arbeitet auch eng mit Bischof Heddo von Straßburg zusammen. Nach seinem Tod sind wichtige Familiengüter Pippin der Kurze beschlagnahmt und kein neuer Herzog ernannt. Es ist wahrscheinlich, dass Luitfried in seinen letzten Jahren ein Gegner von Pepijns Machtkämpfen war. Seine Söhne dürfen die Verwaltung der elsässischen Grafschaften weiterführen. Das Ende des elsässischen Herzogtums dürfte vor allem dadurch verursacht worden sein, dass das Elsass traditionell zu Alemanien gehörte und nach der endgültigen Unterwerfung der Alemannen im Jahr 745 ein eigenes Herzogtum im Elsass nicht mehr nötig war.
Luitfried war mit Hiltrud und Theutila verheiratet. Beide Ehefrauen stammen vermutlich aus dem örtlichen Adel. Hiltrud ist die Mutter von:
- Ludwig II. von Sundgouw (ca. 740 - 802), Graf der Sonnengau, Vater von Hugo von Tours.
- Rhutard von Nordgau, zählen der Nordgau und die Ortenau
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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